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Villa WaldbertaDie Villa Waldberta in Feldafing, hoch über dem Starnberger See in einem großzügigen Park gelegen, wurde 1901/02 als Teil der Höhenbergkolonie erbaut. Sie ist seit 1966 durch eine private Stiftung im Besitz der Landeshauptstadt München und dient seit den 1980er Jahren als internationales Künstlerhaus. In der Villa Waldberta wurde auch Geschichte geschrieben, als beispielsweise in der Nachkriegszeit Überlebende aus den Konzentrationslagern (DPs) dort eine Heimat auf Zeit fanden oder 1972 während der Olympischen Spiele in München der damalige Bundeskanzler Willy Brandt in der Villa logierte und internationale Politiker hohen Ranges empfing, wie etwa Henry Kissinger, Georges Pompidou oder Edward Heath. 1982 beschloss der Stadtrat, das Haus für internationale Stipendiaten zu nutzen, die hier normalerweise bis zu drei Monate umsonst wohnen und arbeiten können. Die Einladungen waren zunächst beschränkt auf Gäste aus der Literatur und bildenden Kunst. Im Dezember 2004 hat der Stadtrat einer Öffnung des Hauses für alle Kunst- und Kultursparten zugestimmt, um die Vorteile interdisziplinären Denkens und Arbeitens nutzen zu können. Außerdem werden die Künstlerinnen und Künstler nur noch projektgebunden eingeladen, d.h. sie müssen in ein Projekt der Stadt München und ihrer Kooperationspartner eingebunden sein, um so den städtischen Kulturaustausch und die internationale Kulturarbeit nachhaltig zu befördern.
BildergalerieEindrücke aus dem internationalen Künstlerhaus
Das Buch zur Villa WaldbertaKosmopolitentreff und Künstlerhaus Die Villa Waldberta als Spiegel des 20. Jahrhunderts. Die VillaDas StipendiumAktuellArchiv
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