Grafik: Franziska Bilek
Neuer Glanz für das Valentin-Karlstadt-Musäum
Karl Valentin: Kaum ein anderer Künstler, den München hervorgebracht hat, repräsentiert diese Stadt so treffend, so umfassend, so lokal und weltumspannend zugleich wie er.
Er gehört zu München wie der Föhn: "Ich spür immer den Föhn auch wenn der nicht da ist." Karl Valentin ist 1948 gestorben, aber sein Werk ist lebendig in Filmen,
Radioaufnahmen, Szenen, Couplets und natürlich im Valentin-Karlstadt Musäum im Isartor.
Renovierung dringend nötig
Das "Musäum" wurde zur 800-Jahrfeier Münchens gegründet. Fünfzig Jahre später soll nun zum 850. Stadtgeburtstag die Ausstellung in frischem Glanz erstrahlen.
Sie wird völlig neu überarbeitet, mit besonderem Augenmerk auf das ureigene Phänomen der Münchner Volkssänger. Die neue Ausstellung wird alle Facetten des genialen
Komikers, Stückeschreibers, Wortakrobaten, Schauspielers, Filmemachers, Philosophen und Avantgardisten zeigen. Seine kongeniale Partnerin Liesl Karlstadt rückt ihm
räumlich wieder etwas näher.
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Bayerische Hypo- und Vereinsbank
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