Gedenkmedaille Münchner Sozialstiftung

Münchner Sozialstiftung


Der Münchner Stadtrat hat am 5. April 2006 beschlossen, die "Münchner Sozialstiftung" als Geschenk an bedürftige Bürgerinnen und Bürger in das Programm des 850. Stadtgeburtstags aufzunehmen. Mit dieser Stiftung soll die Idee des Schenkens nicht nur zeitlich begrenzt auf das Jubiläumsjahr verfolgt werden, sondern in ein dauerhaftes Projekt fließen.
Unter den derzeit 150 vom Sozialreferat verwalteten Stiftungen mit insgesamt 400 Millionen Euro Kapital, nimmt die Münchner Sozialstiftung eine besondere Rolle ein. Der Stifter, Mosaikleger Konstantin Erhard, starb im Jahr 1999 und verfügte in seinem Testament, dass die Landeshauptstadt München seine Stiftung frei für einen sozialen Zweck einsetzen kann.

Eine Stiftung für alle sozialen Projekte

So gewährt die Münchner Sozialstiftung mit ihrem sehr breiten Spektrum der Stadt München großen Handlungsspielraum bei der Verwendung der Gelder. Der Stiftungszweck schließt keine Projekte oder Personengruppen aus.
Sozialreferent Friedrich Graffe: "Die Münchner Sozialstiftung liegt uns besonders am Herzen, weil wir mit ihr alte Menschen genauso unterstützen können wie Kinder. Die Stiftung thematisiert, was uns alle bewegt: Armut und soziale Gerechtigkeit. Auf diese Weise gibt sie Impulse für positive Veränderungen in unserer Stadt."

So hilft die Münchner Sozialstiftung bereits jetzt

Das Projekt TAKA TUKA beispielsweise ermöglicht Kindern aus benachteiligten Haushalten aus dem Stadtteil Hasenbergl, ihre Sommerferien außerhalb ihres gewohnten Umfelds zu verbringen. Bei Ferieneltern oder in gut betreuten Gruppenmaßnahmen können die Kinder Urlaub mit viel Abwechslung machen. Mit Hilfe der Münchner Sozialstiftung wurde zudem das Projekt "Fit in den Schulalltag" gestartet. Vor dem Unterricht kommen Kinder und Jugendliche, die das von zu Hause nicht kennen, zu einem gemeinsamen Frühstück zusammen. Nicht zuletzt dienten die Stiftungsgelder dazu, eine Fahrradrikscha anzuschaffen. Ältere Menschen, die nicht mehr gut zu Fuß sind, können sich damit von einem Zivildienstleistenden zum Alten- und Servicezentrum Obermenzing bringen oder auch zum Einkaufen fahren lassen.

Ein Geschenk für München: Spenden oder Zustiften

Dr. Reinhard Wieczorek, Referent für Arbeit und Wirtschaft und federführend Verantwortlicher für den 850. Stadtgeburtstag ruft die Münchnerinnen und Münchner zu Spenden für die Münchner Sozialstiftung auf: "Bei allen wirtschaftlichen Erfolgen gibt es auch in München Menschen, die auf der Schattenseite dieses Erfolgs stehen. Sie wollen wir zum runden Jubiläum der Stadt mit den Mitteln der Münchner Sozialstiftung unterstützen. Beim Stadtgeburtstag soll nicht nur gefeiert werden. Die Stadt soll auch als Zusammenhang, der soziale Verantwortung fordert, in den Blickpunkt rücken. Deshalb hat der Münchner Stadtrat die Münchner Sozialstiftung bewusst in das Programm aufgenommen. Ich bitte alle Bürgerinnen und Bürger herzlich um Unterstützung durch Spenden für dieses wichtige Projekt."

Gedenkprägung für die Sozialstiftung

Zur Unterstützung der Münchner Sozialstiftung hat die Landeshauptstadt München zusammen mit dem Bayerischen Hauptmünzamt eine Gedenkprägung mit Brückenmotiv aufgelegt (Bild), die ab Anfang 2008 erhältlich ist. Vom Einkaufspreis von 10.- Euro gehen 2.- Euro an die Münchner Sozialstiftung.

Spenden an die Münchner Sozialstiftung

Bankverbindung für Spenden:
Empfänger: Landeshauptstadt München
Bankinstitut: HypoVereinsbank München
BLZ 700 202 70, Kontonummer 275 40 70
Verwendungszweck: „Sozialstiftung 850“
Für eine Spendenquittung bitte Name und Anschrift angeben.


Weitere Informationen


 

 
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