Von „Gastarbeitern“ zu „Menschen mit Migrationshintergrund
7. Mai 2008
Mehr als 30 Prozent der Münchnerinnen und Münchner haben so genannten Migrationshintergrund: Sie selbst oder ihre Eltern sind aus dem Ausland zugezogen.
Seit mehr als einem halben Jahrhundert sind sie Teil des wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Lebens unserer Stadt – ein Aspekt, der bislang
in der Stadtgeschichte wenig Beachtung fand. Die Geschichtswerkstatt bietet die Gelegenheit, Teilaspekte zu erforschen: Die Geschichte einer Familie,
eines Unternehmens oder einer Straße, die besonders von Migrant(inn)en geprägt wurde. Dazu können die Teilnehmer des Seminars Gespräche mit Zeitzeugen führen, in
Münchner Archiven recherchieren oder sich andere historische Quellen erschließen. Eine Veranstaltung der Münchner Volkshochschule im Rahmen des
Schwerpunkts „Blickwechsel. Lebenswelten Münchner Migranten“.
Veranstalter: Münchner Volkshochschule
Beginn: 18 Uhr
Ort: Volkshochschule, Lindwurmstraße 127 Rgb.
Eintritt: frei
ÖPNV: U-Bahn Goetheplatz
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