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Quartiersplatz "Bahndeckel Theresienhöhe"
Die Bauarbeiten können im Frühjahr beginnen
Am 10.03.2009 erteilte der Bauausschuss die Ausführungsgenehmigung zum Bau einer Grünanlage auf dem "Bahndeckel" der Theresienhöhe. Die Durchführung der Arbeiten ist von Mai 2009 bis Juni 2010 geplant.
Der "Bahndeckel", eine Stahlbetonbrücke über der Bahnlinie, wurde in einem ersten Teilprojekt bereits saniert. Die Instandsetzungsarbeiten sind weitgehend abgeschlossen und werden zeitgleich mit dem fortschreitenden Bau der Grünfläche zu Ende geführt.
Der "Bahndeckel" soll künftig als öffentliche Freifläche genutzt werden. Ihre spezifische Funktion erhält diese Freifläche durch ihre Lage mitten in einem Wohngebiet, das Teil des neuen Stadtviertels Theresienhöhe sein wird.
Als öffentliche Freifläche kommt dem Bahndeckel eine besondere Bedeutung zu. Neben dem alten, historischen, jetzt öffentlich zugänglichen Messepark soll die Freifläche wesentlicher Bestandteil für die Grün- und Freiflächenversorgung des Stadtteils sein. Darüberhinaus schafft sie einen urbanen Freiraum. Auf ca. 1,7 Hektar entsteht nun eine öffentliche Grünanlage als bespielbare "Landschaftsskulptur". Die Grünfläche wird vielfältig nutzbar sein. Sie ist gekennzeichnet durch eine multifunktionale Wellenlandschaft mit Kunststoffbelag, einem Spielgerätefeld mit Seilnetztunneln, Trampolinen und weiteren Spielgeräten und zwei Rasenskulpturen als Liegewiesen. Die Anlage wird in Längsrichtung von einer 0,5 Meter hohen Mauer eingefasst. Die umgebenden Wege und Platzflächen sind barrierefrei für mobilitätseingeschränkte Personen gestaltet. In einem Teilbereich hat die Grünfläche Anschluss zum gewachsenen Boden, hier können Großbäume gepflanzt werden. Ergänzend dazu werden in Bereichen mit zu geringer Bodentiefe Pflanzkübel mit Kiefern aufgestellt.
Im April 2003 gewannen Rosemarie Trockel mit Catherine Venart (Berlin) und Topotek1 (Berlin) den zum "Bahndeckel" durchgeführten Wettbewerb. Die jetzt zu realisierende Planung ist eine Weiterentwicklung des Siegerentwurfs.
Die Projektkosten belaufen sich auf knapp 4 Millionen Euro.
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