|
|
![]()
Wettbewerbsergebnis Kurt-Eisner-Denkmal
Der Münchner Stadtrat hatte am 25. Juni 2008 entschieden, Kurt Eisner (1867 - 1919), dem Gründer des Freistaates Bayern und dessen ersten Ministerpräsidenten, ein würdiges Denkmal zu setzen und das Baureferat beauftragt, einen Kunstwettbewerb durchzuführen.
Am 6. Oktober 2008 stellte das Baureferat dem Ältestenrat das Konzept zum Wettbewerb vor. Wettbewerbsaufgabe war es, mit künstlerischen Mitteln eine skulpturale bzw. objekthafte Arbeit zu schaffen, die als Denkmal der Persönlichkeit und historischen Rolle Kurt Eisners gerecht wird und die Gegebenheiten des vorgesehenen Standortes berücksichtigt. In einem öffentlichen Bewerbungsverfahren, welches noch im Oktober in der überregionalen Presse und in Fachzeitschriften veröffentlicht wurde, konnten sich Künstler um die Teilnahme am Wettbewerb bewerben. 78 Künstler gaben daraufhin ihre Bewerbung ab.
Am 13. Februar 2009 entschied der Ältestenrat, dass Zuladungen durch die Jury, bestehend aus Oberbürgermeister Christian Ude, Vertretern der im Stadtrat vertretenen Fraktionen sowie Kunstexperten und Historikern, möglich sind. Als Berater waren neben der Baureferentin, der Kulturreferent sowie der Vorsitzende des Bezirksausschusses Altstadt-Lehel tätig.
Die Jury einigte sich in ihrer Sitzung am 24. April 2009 auf zwölf Künstler.
Elf Künstler, davon fünf zugeladene, gaben Arbeiten ab: Benjamin Bergmann (München), Bogomir Ecker (Düsseldorf), Rotraut Fischer (München), Rudolf Herz (München), Wolfram Kastner (München), Wilhelm Koch (Etsdorf), Raimund Kummer (Berlin), Beate Passow (München), Jochen Sendler (München), Timm Ulrichs (Hannover), Paul Fuchs (Peterskirchen/Boccheggiano)
In der 1. Preisgerichtssitzung vom 23. Juli 2009 beschloss die Wettbewerbsjury einstimmig, dass drei Künstlerarbeiten in der engeren Wahl verbleiben. Den drei Künstlern wurde Gelegenheit gegeben, ihre Entwürfe entsprechend den konkreten Empfehlungen der Jury zu überarbeiten. In ihrer zweiten Sitzung am 20. Oktober 2009 entschied sich die Jury unter Vorsitz von Prof. Nikolaus Gerhart nach intensiver Diskussion mit großer Mehrheit für die Arbeit der Künstlerin Rotraut Fischer.
Siegerentwurf
Rotraut Fischer (München)
Engere Wahl
Beate Passow (München)
Timm Ulrichs (Hannover)
Ausblick
Das Baureferat wird noch 2009 den Stadtrat mit dem Ergebnis des Künstlerwettbewerbs Kurt-Eisner-Denkmal befassen und beantragen, die Arbeit der Künstlerin Rotraut Fischer zu realisieren.
Hinweis:Alle Wettbewerbsarbeiten sind vom 27. Oktober bis 6. November 2009, montags bis freitags, 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr, in der Halle des Technischen Rathauses, Friedensstraße 40, zu besichtigen. Weitere Informationen
|
||
|
[121218]
|
Weitere Metropol-Webseiten: Berlin | Hamburg | Köln
© 2010 Portal München Betriebs-GmbH & Co. KG
Ein Service der Landeshauptstadt München und der Stadtwerke München GmbH
