OpenOffice.org-Kongress für Wirtschaft und Verwaltung in München
Am 16. und 17. November findet in München der 2. OpenOffice.org-Kongress für Wirtschaft und Verwaltung statt.
Im Saal des Alten Rathauses kommen Experten aus dem Bereich
OpenOffice.org mit Entscheidern aus Unternehmen und Behörden zusammen.
Das Interesse an einem Austausch ist groß – schließlich wird die freie
Office-Suite OpenOffice.org von immer mehr Unternehmen und öffentlichen
Institutionen eingesetzt. Die Gründung von „The Document Foundation“
(LibreOffice) und Loslösung von Oracle dürfte noch zusätzlich für
Interesse sorgen. Die Landeshauptstadt München bringt als gastgebende
Mitveranstalterin des diesjährigen Kongresses ihre positiven
Erfahrungen im Umgang mit der freien Office Suite ein.
Mit dem Kongress wird der Dialog zwischen Fachexperten über offene
Standards und die Entwicklung und den Einsatz freier Software weiter
kontinuierlich gefördert. Als Vortragende haben sich bereits Firmen wie
Ricoh, Duden Verlag, Bull, SCAI und .riess applications angemeldet.
Vertreter der Stadtverwaltungen von München und Freiburg tragen ihre
praktischen Erfahrungen beim Einsatz von OpenOffice.org vor und nehmen
an einer Podiumsdiskussion mit IBM und andere renomierten Unternehmen
teil.
Eröffnet wird der Kongress von Karl-Heinz Schneider, Leiter der
Hauptabteilung III - Informationstechnologie des Direktoriums der Stadt
München. Die Stadt wird mit den Leitern des Projektes LiMux und
weiteren Experten während des gesamten Kongresses an einem eigenen
Stand vertreten sein. Die Tickets für die Teilnahme am Kongress können
direkt beim Hauptveranstalter bezogen werden (www.oookwv.de/tickets)
Über das Projekt LiMux
Münchens Stadtverwaltung war eine der ersten, die sich für freie
Software und offene Standards für die PC-Arbeitsplätze entschieden hat.
Die Umsetzung findet im Rahmen des Projekts LiMux statt. Seit Ende 2009
arbeiten die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an allen rund
15.000 Büroarbeitsplätzen mit offenen, lizenzkostenfreien Programmen.
München steht durch den erfolgreichen Abschluss der Umstellung auf den
offenen Standard „Open Document Format“ (ODF) für eine erfolgreiche
Migration und einen flächendeckenden Einsatz von OpenOffice.org. Im
Rahmen ihrer OpenOffice.org-Migration hat die Stadt München ein
einheitliches Formular- und Vorlagensystem namens „WollMux“ entwickelt.
Der als freie Software veröffentlichte „WollMux“ findet bei weiteren
öffentlichen Verwaltungen und in der Open Source Community ein breites
Echo.
Kontakt OpenOffice.org Deutschland e.V.
Florian Effenberger, Tel: +49 8341 99660880, E-Mail:
f.effenberger@ooodev.org
Der Kongress wird vom gemeinnützigen Verein OpenOffice.org Deutschland e.V. ausgerichtet.
Die offizielle Kongressseite finden Sie unter: http://www.oookwv.de
Kontakt LiMux
Öffentlichkeitsarbeit LiMux, Telefon +49 89 233 82256,
limux@muenchen.de
Informationen zum aktuellen Stand finden Sie unter www.muenchen.de/limux sowie http://www.muenchen.de/wollmux.