CeBIT: München stellt abgeschlossene OpenOffice.org Umstellung vor


München, 26.02.2010 – Die Erfahrungen während der Umstellung auf OpenOffice.org stehen im Mittelpunkt der Münchner Präsenz auf der Fachmesse CeBIT vom 2. bis 6. März in Hannover. Das IT-Projekt LiMux der Stadtverwaltung ist im Public Sector Parc am Stand der Firma IBM (Halle 9, Stand C67) und im Bereich CeBIT Open Source (Halle 2, Stand F24) vertreten. München präsentiert sich jedem an freier Software und offenen Standards Interessierten und zeigt, wie Deutschlands größte Kommunalverwaltung im öffentlich beachteten IT-Projekt LiMux voranschreitet.

Schwerpunkt am Demopoint in Halle 2 ist die abgeschlossene Umstellung auf die Open Source Bürosoftware OpenOffice.org auf allen 15.000 Arbeitsplatz-PCs der Stadtverwaltung. Es stehen Expertinnen und Experten der Stadtverwaltung und des Dienstleisters DBI aus Münchens erweitertem Office-Supportzentrum am Stand zur Verfügung.

In Halle 9 geht es am Demopoint im Rahmen des Auftritts der Firma IBM vorwiegend um die Erkenntnisse aus der Pilotphase des linuxbasierten Arbeitsplatzes und die Optimierung des Projektvorgehens für den Flächenrollout des Clients. IBM unterstützt seit Ende 2009 in den Aufgabengebieten Projektmanagement und IT-Architektur.

Interessierten empfehlen wir zudem den Vortrag „OpenOffice.org für München – unsere Erfolgsrezepte“ am Freitag, 5. März um 9:15 Uhr im CeBIT Open Source Forum, Halle 2. Der Vortrag wird durch das Linux-Magazin auch frei im Internet übertragen.

Kontakt und Ansprechpartner:
Florian Schießl und Stefanie Simon, cebit2010@limux.info, Telefon +49 89 233-82255 oder -82256.

Über das Projekt LiMux:
Die Landeshauptstadt München setzt mit dem Projekt LiMux auf freie Software und offene Standards für ihre 15.000 Arbeitsplatzrechner der Stadtverwaltung. Neben den Konzept- und Prototypingphasen zu Anfang des Projektes ist LiMux seit 2008 in der schrittweisen Umsetzung der Migration. Weitere Informationen zu den Gründen und zum aktuellen Stand finden Sie unter www.muenchen.de/limux.

Informationen zur Umstellung auf OpenOffice.org:
Mittlerweile arbeiten alle städtischen Arbeitsplätze mit OpenOffice.org und nutzen den offenen Standard „Open Document Format (ODF)“ zum Austausch bearbeitbarer Daten. Herausforderungen  waren die Konsolidierung und Umstellung der mehr als 21.000 identifizierten Vorlagen, die Umstellung der Makros, ggf. als Webanwendung und die Integration von Fachverfahren (z.B. SAP). Unsere Eigenentwicklung WollMux (Briefkopf, Vorlagen, Textbausteinlösung) ist als freie Software unter www.wollmux.org verfügbar.

Informationen zur Pilotphase des Basisclients:
Parallel zur Office-Umstellung wurden seit 2008 alle IT-Bereiche der Stadtverwaltung in die Pilotphase des zuvor entwickelten Basisclients einbezogen. Einige Bereiche konnten bereits vollständig umgestellt werden, sodass derzeit ca. 3.000 Arbeitsplätze mit dem freien Betriebssystem Debian GNU/Linux arbeiten. Herausforderungen sind die Integration des Clients in heterogene IT-Strukturen und -Prozesse, die Verfügbarkeit von verwaltungsspezifischen Fachanwendungen und die Optimierung des Releaseprozesses mit Fokus auf Anforderungsmanagement, Test und Endanwender.