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Projekt LiMux: Partner für den zukünftigen linuxbasierten Basis-Client steht festAls Sieger der europaweiten Ausschreibung wird die Bietergemeinschaft der Firmen Softcon und Gonicus die Landeshauptstadt München im Rahmen des IT-Projektes LiMux bei der Erstellung, Konfiguration und Pflege eines auf freier (Open Source) Software basierenden Basis-Clients für die 14.000 Arbeitsplätze der Stadtverwaltung unterstützen. Der zukünftige Basis-Client der Stadtverwaltung wird auf der freien Linux Distribution des überwiegend durch die weltweite Open Source Community gepflegten Debian GNU/Linux Projektes basieren und eine Vielzahl von spezifischen Anpassungen speziell für die Bedürfnisse der Stadtverwaltung beinhalten, bei deren Umsetzung die Bietergemeinschaft und das stadtweite Projektteam eng zusammenarbeiten werden.Peter Hofmann, Projektleiter des Münchner LiMux Projektes, sieht den von der Landeshauptstadt München eingeschlagenen Weg bestätigt: "Die hohe Beteiligung an der Ausschreibung sowie die Qualität der angebotenen Leistungen zeigt, dass eine Migration auf Linux am Arbeitsplatz keine Exotenlösung am Markt ist. Mit dem geplanten Konzept können die Ziele der größtmöglichen Herstellerunabhängigkeit bei gleichzeitigem professionellen Betrieb durch die Landeshauptstadt München gewährleistet werden." Die Landeshauptstadt München hat sich viel Zeit für diese Ausschreibung genommen und keine Entscheidung für oder gegen die eine oder andere Lösung vorweggenommen. Letztendlich hat der Anbieter mit dem für die Landeshauptstadt München besten Verhältnis von fachlicher Kompetenz und Preis den Zuschlag erhalten. Hofmann weiter: "Jetzt gilt es, zügig einen Prototypen zu erstellen um die tatsächliche Migration ab Jahresende beginnen zu können." Auch Wilhelm Hoegner, Leiter des Amtes für Informations- und Datenverarbeitung, lobt den Sieger: "Die Qualität der Angebote und das große Engagement der Bieter haben ein sehr konstruktives Verhandlungsverfahren ermöglicht und geben uns Vertrauen in die Umsetzbarkeit der geforderten Leistungen." Die Landeshauptstadt München ist auf ihrem Weg nicht alleine, Bundesbehörden wie das Auswärtige Amt und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI), sowie die österreichische Hauptstadt Wien gehen ihren Linuxweg ebenfalls mit der Debian GNU/Linux Distribution. Über das Projekt LiMux:Die Landeshauptstadt München hat sich 2003 dazu entschlossen, auf ihren 14.000 Arbeitsplatzrechnern zukünftig Open Source Software einzusetzen, da die Unterstützung für das aktuell verwendete Betriebssystem der Firma Microsoft eingestellt wurde. Bis zum Sommer 2004 wurden in einem Feinkonzept die technische Umsetzung und die organisatorischen Voraussetzungen betrachtet, bevor der Stadtrat am 16. Juni 2004 grünes Licht für die konkreten Konzepte geben konnte. Der Start obiger Ausschreibung geriet im Sommer 2004 kurzzeitig ins stocken, als Bedenken über negative Auswirkungen eines EU-Richtlinienentwurfes zu Softwarepatenten eine genauere Prüfung erforderten. Kontakt für Fragen: Projektbüro LiMux, limux@muenchen.de |
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