Letzte Pressemeldung in der Rathausumschau vom 28.01.2011

Pünktlich zum Jahresende 2010 war es soweit: In der Branddirektion wurde der stadtweit 5.000. PC Arbeitsplatz auf das neue LiMux-Betriebssystem umgestellt. Damit sind nun zehn der insgesamt 22 Bereiche in der Münchner Stadtverwaltung vollständig auf Open Source-Software migriert. „Ich freue mich, dass das LiMux-Projekt damit das Jahresziel für 2010 voll umsetzen konnte. Der schrittweise Umstieg auf Open Source basierte PC-Arbeitsplätze geht planmäßig weiter“, erklärte IT-Bürgermeisterin Christine Strobl, die den 5.000. LiMux-Basis-Client bei einem Besuch in der Branddirektion persönlich übergab.

Viel Energie wurde im letzten Jahr auch in die Optimierung des LiMux-Projektmanagements gesteckt. So trägt nun ein Anforderungs-, Release- und Testmanagement zu einer höheren Termintreue und Qualität des LiMux-Basis-Clients bei. Für das jetzt bereit gestellte Release 3.0 des Basis-Clients erfolgte zudem ein Wechsel in der Distribution von Debian Etch auf Ubuntu 8.04, um die Anforderungen aus den Referaten besser abbilden zu können.

Seit der Grundsatzentscheidung des Stadtrats zum Start des LiMux-Projekts im Jahr 2004 hat sich die IT-Landschaft der Münchner Stadtverwaltung stark verändert. Nahezu alle PC-Arbeitsplätze verfügen heute über Open Source-Software wie Firefox, Thunderbird und OpenOffice.  Und mit dem Vorlagensystem WollMux hat die Münchner Stadtverwaltung nicht nur für sich einen neuen Standard geschaffen. Da das Vorlagensystem mittlerweile auch von anderen Städten und Unternehmen eingesetzt wird, hat das Projekt auch einen Beitrag zur Stärkung der Open Source Community geleistet.

Bis 2013 werden die verbleibenden rund 7000 PC-Arbeitsplätze schrittweise auf den LiMux-Basisclient migriert.

Frau Strobl  Frau Strobl Branddirektion