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![]() LiMux - Die IT-Evolution freie Software in München - Status Im Folgenden stellen wir erreichte
Ergebnisse bzw. wichtige Arbeitspakete kurz dar. Fragen beantworten wir
gerne, siehe Kontakt-
und Ansprechpartner. Inhalt:
Stand zum Mai 2009
Umstellung auf den Basisclient
"Die LiMux-Migration auf den Linux Basisclient
ergibt die
Möglichkeit, eine zeitgemäße Infrastruktur
aufzubauen, die den Anwenderinnen und Anwendern das bietet, was sie
benötigen: einen modernen Arbeitsplatz, an dem sie sich gerne
produktiv betätigen." So die Meinung derjenigen, die den
Linux Basisclient eingeführt haben.
Der Basisclient soll die Benutzerinnen und
Benutzer im täglichen Umgang bei ihrer Arbeit
unterstützen, darauf möchte LiMux Wert legen. Deshalb
unterbreitete die AG Usability, (Gebrauchstauglichkeit) nach der
Erhebung des Nutzungskontextes (z. B. Vorzimmer, Sachbearbeitung,
Administration), konkrete Vorschläge zur Gestaltung und
Verständlichkeit des Basisclients. Vor allem wurden die
Benutzeroberfläche (Taskleiste, Icons, Farben, Themes), der
Aufbau bzw. die Menüführung des
Dateimanagers und das Startmenü (Gruppierung und Festlegung
der Anwendungen) untersucht.
Die Offenheit des Programmcodes und die weitestgehende Anpassbarkeit
freier Software ermöglichten es der städtischen IT in
den vergangenen Monaten, den LiMux Basisclient gezielter an die
Bedürfnisse der städtischen Nutzerinnen und Nutzer
anzupassen. Dies sorgt nicht nur für das "Wohlfühlen"
am PC, sondern schützt auch die Gesundheit. Ziel der
Optimierungen war es, die Nutzerinnen und Nutzer dabei zu
unterstützen, ihre Arbeitsaufgaben effektiv und effizient zu
erledigen und den Umlernaufwand zu reduzieren. Die Stadtverwaltung setzt auch unter dem
Betriebssystem Windows auf freie Software,. Der Webbrowser Firefox und
der E-Mail Client Thunderbird
kommen derzeit fast flächendeckend zum Einsatz. Die
Bürosoftware OpenOffice.org wird in noch
mehr Bereichen vor
dem Betriebssystemwechsel folgen.
Das Schulungsangebot besteht zum einen aus
einer Umsteigerschulung, an der
schwerpunktmäßig die neue
Benutzeroberfläche und Änderungen in Textverarbeitung
und Tabellenkalkulation gezeigt werden. Zum zweiten werden eine Auswahl
an Zusatzmodulen zu verschiedenen Themenfeldern (z.B.
Serienbriefe und längere Dokumente in "Writer", Vertiefung in
Tabellenkalkulation "Calc", Präsentationen "Impress", etc.)
angeboten.
E-Learning erweitert im Rahmen der
LiMux-Migration das bestehende Schulungsangebot innerhalb der
Stadtverwaltung. Es ersetzt nicht die Präsenzschulungen,
sondern ist eine Ergänzung zu den Seminaren, um Themen
nachzubereiten, zu wiederholen und zu vertiefen.
Technisch basiert der Basisclient auf
freier Software (Open Source), vor allem auf der freien Linux
Distribution Debian GNU/Linux 3.1, der grafischen
Benutzeroberfläche KDE 3.5 und der Office-Suite OpenOffice.org
2. Im Hintergrund stellen das Softwareverteilungswerkzeug FAI (Fully
Automatic Installation) und das freie Gosa (Gonicus System
Administration) die einfache webbasierte Verwaltbarkeit einer
großen Anzahl von Client-Installationen sicher.
Technik für die Anwenderinnen und Anwender Der Basisclients eine Die
Arbeitsfläche (Desktop). Abhängig von den
administrativen Vorgaben in den jeweiligen Bereichen kann die
Arbeitsfläche teilweise oder komplett durch die Benutzerin/den
Benutzer selbst verändert werden. MS Office und OpenOffice.org - beide
Welten existieren. Einerseits innerhalb der Stadtverwaltung, da die
Migration von 14.000 Arbeitsplätzen ihre Zeit braucht.
Andererseits erfolgt die Kommunikation mit anderen Verwaltungen oder
Bürgerinnen und Bürgern z.T. mit den verbreiteten
proprietären Formaten von MS Office. Innerhalb der Stadtverwaltung sind ca.
13.000 Office-Vorlagenobjekte
(inkl. Makros und Formulare) im Rahmen der Migration von MS Office zu
OpenOffice.org zu betrachten.
Um eine Koordination und Konsolidierung
der vielen, teilweise mehrfach vorhandenen Vorlagen und Formulare und
später deren Umstellung von MS Office zu OpenOffice.org zu
gewährleisten, wurde im LiMux-Projekt das
„erweiterte Office Supportzentrum“ (eOS) etabliert.
Externe Berater der DBI GmbH bearbeiten seit Anfang Mai 2006, zusammen
mit Mitarbeitern des Linux Client Teams, die Umstellung der
städtischen Vorlagen und Formulare von MS Office zu
OpenOffice.org. oder zu Webanwendungen.
Unter dem Programmnamen
„Eierlegender
WollMux“ entwickelt das Linux Client
Team der Stadtverwaltung derzeit eine stadteigene Lösung zur
Vorlagenverwaltung mit folgenden Komponenten:
Sämtliche Hersteller unserer Fachsoftware sind derzeit aufgefordert, Aussagen zur Migrationsfähigkeit ihrer Software zu treffen, um für die einzelnen Produkte Migrationspfade zu planen.
Fortschreibung und Detaillierung der Migrationskonzepte Die Konzepte der 12 Referate der Stadtverwaltung werden laufend aktualisiert und umfangreicher gestaltet. In einigen Bereichen ist der Basisclient
eingeführt,
während andere
vorab vermehrt auf die weiche Migration, d.h. freie Software unter MS
Windows, setzen. In beiden Fällen werden laufend mehr WollMux-
und
Weblösungen eingeführt. Im Zuge der Umstellungen in
den
einzelnen Referaten werden diese noch verfeinert und
erweitert. Was hat LiMux bereits erledigt? Seit dem internen Start der aktuellen Projektphase am 21.04.2005 (Kick-Off, Auftaktveranstaltung) ist folgendes bei LiMux erledigt: Basierend auf den abgestimmten Anforderungen für den Basis-Client und die benötigten Dienste wurde ein Konzept für die Implementierung erstellt und mit den 17 IT-Bereichen der Stadtverwaltung abgestimmt Detailanforderungen sind aufgenommen Zusammen mit den 17 IT-Bereichen der Landeshauptstadt Münchenwurden die detaillierten Anforderungen an Basis-Client, Softwareverteilung, Verzeichnisdienst, System- und Konfigurationsmanagement und weitere für den Betrieb benötigte Dienste erhoben, priorisiert und abgestimmt. Vorbereitung der Implementierung der Service- und Supportprozesse Die Landeshauptstadt München wird für den Betrieb des neuen stadtweiten Basis-Clients dafür angepasste Service- und Supportprozesse gemäß ITIL (IT Infrastructure Library) einführen. Diese werden derzeit mit den bereits vorhandenen abgeglichen und definiert. Betatest und Pilotierungsphase Nach der Implementierung folgte der Betatest des Basis-Clients, bevor in einer Pilotierungsphase das Zusammenspiel aller für den Clientbetrieb benötigten Komponenten (Client, Softwareverteilung, System- und Konfigurationsmanagement, Verzeichnisdienst, von den Erstumsetzern benötigte Fachverfahren, Service- und Supportprozesse) optimiert werden soll. Im Anschluss an die Pilotphase sind drei Bereiche als Erstumsetzer die Effektivsetzung des LiMux Basis-Clients angegangen, der Kernbereich des Direktoriums (Referat des Oberbürgermeisters), des Kulturreferates und das Revisionsamt. In einigen Verwaltungsbereichen läuft die Softmigration der Arbeitsplätze, d.h. der Einsatz von Open Source Software unter Windows. Gut 14000 Arbeitsplätze der Stadtverwaltung haben inzwischen OpenOffice.org installiert. Browser und E-Mail sind Flächendeckend auf freie Software umgestellt. Die Zertifizierung durch den TÜV IT bestätigt die einfache Handhabung des linuxbasierten LiMux Basisclients. Umstellung der zentralen Office-Lösungen Bisher auf Microsoft Office basierende Lösungen (z.B. stadtweit gültige Briefkopfvorlagen), die stadtweit benötigt werden, befinden sich derzeit in einer Neukonzeptionierungs und -implementierungsphase. Allen voran unsere Lösung zur Vorlagenverwaltung, der WollMux. LiMux und WollMux:Zwei Jahre freie Software in München November 2008 |
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