Technische
und organisatorische
Ausgangssituation
Lassen Sie
uns gemeinsam einen Blick in das Jahr 2004 werfen.
Heterogenität der Clients
Die
Münchner Stadtverwaltung zeichnete sich durch eine sehr
heterogene
IT-Technik aus. Die ca. 14.000 Benutzerrinnen und Benutzer
arbeiteten
seit Jahren mit dem Betriebssystem
Windows-
NT-
4 der Firma Microsoft und
dem passenden Office-Produkt in unterschiedlichen Versionen von 97 bis
2000. Für die Erfüllung der vielfältigen Spezialaufgaben einer
öffentlichen Verwaltung sorgen
ca.
340 Fachverfahren, davon ca. 170
großrechnerbasiert. Zusätzlich dazu werden noch
300
Standardsoftwareprodukte eingesetzt, wie zum Beispiel für
die Aufgabe
eines Intranetredakteurs über alle 12 Referate verteilt so gut wie alle
marktgängigen HTML-Editoren.
Zwei verschiedene Fileservice-Systeme
Der
Fileservice basiert auf zwei unterschiedlichen Konzepten, die je circa
von der Hälfte der städtischen Referate eingesetzt werden. Einerseits
wurde
Netware von Novell
in unterschiedlichen Versionen verwendet,
andererseits werden NT-Domänen-Emulationen wie zum Beispiel
"
PC-Netlink"
oder "
Advanced Server for
Unix" eingesetzt. Bemerkenswert
bei Münchens Server-Infrastruktur ist, dass
keine Serversoftware von
Microsoft eingesetzt wird.
Zentrale Strategie und dezentraler Berieb
Organisatorisch
ist in Münchens IT zwischen zwei Zuständigkeitsbereichen zu
unterscheiden. Die
IT-Strategie
und die Beschaffung werden zentral
koordiniert und entschieden, während der
Betrieb und die Planung
in den
17 eigenständigen IT-Bereichen der Stadt bewerkstelligt werden. Daraus
ist leicht ersichtlich, dass es unterschiedliche Betriebs-,
Benutzerverwaltungs- und Supportkonzepte gibt und nahezu
keine
gemeinsamen, standardisierten Systemmanagement-Verfahren
(Softwareverteilung, User Help Desk, ...) etabliert sind.
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