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Die Umsetzung der Migration


Migrationsszenarien für Fachverfahren und -anwendungen 

Untersuchungen machten bald klar: Es gibt bei Fachverfahren und -anwendungen kein Patentrezept. Stattdessen ist eine Einzelfallbetrachtung notwendig, die unterschiedliche Migrationsalternativen prüft.
Migrationszenarien

Neben der vom Stadtrat bevorzugten Web-Anwendung kommen  plattformoffene Clientanwendungen (zum Beispiel in Java geschrieben) in Betracht. Gibt es für ein Verfahren keine derartige Lösung, zieht das Projektteam Zwischenlösungen in Betracht. Läuft die vorhandene Windows-Anwendung mit der speziellen Laufzeitumgebung Wine auf dem Linux-Desktop? Oder lässt sie sich virtualisieren (zum Beispiel per VMware)? Bietet sich die Bereitstellung im Terminalserver an?

Erst wenn das Projektteam all diese Fragen verneinen muss, kommt als letzte Alternative in Betracht, die Anwendung weiterhin unter Microsoft Windows zu betreiben.

Gerade bei den Herstellern kommerzieller Verfahren lohnt es sich, ständig am Ball zu bleiben und zu verhandeln. Schon für manches Verfahren, das zunächst nicht zur Umstellung anstand, eröffnete sich durch die wachsende Nachfrage doch noch ein Weg zur Plattformoffenheit.

Während bei den verwaltungsinternen Verfahren nur wenige Alternativen zur Verfügung stehen, sieht es bei den Standardanwendungen anders aus. Hier bietet der Markt oftmals gute freie Anwendungen. Halten diese die benötigten Funktionen bereit, kommen sie in München oftmals schon unter Windows zum Einsatz und ersparen so teure Software-Lizenzen und gestalten den Umstieg zu Linux einfacher. Beispiele sind die freie Bildbearbeitungs-Software GIMP, der Webbrowser Firefox oder der E-Mailclient Thunderbird. 

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