Mux
LiMux


Man lernt nie aus – unsere Projekterfahrungen


Nach Jahren im Projekt LiMux haben sich folgende wichtige Punkte herausgestellt:

  • Chance zur Standardisierung und Konsolidierung aktiv nutzen. Einheitliche Prozesse, Infrastrukturen und Lösungen reduzieren die Koordinierungs- und Betreuungsaufwände erheblich.
  • ProblemIösung step by step. Es hat sich bewährt komplexe Probleme aufzuteilen, mit kleinen Lösungen zu beginnen und die dabei gemachten Erfahrungen auf das Ganze zu übertragen.
  • Veränderungsbereitschaft wecken und Maßnahmen auf die Akzeptanz der Endanwender ausrichten. Durch umfassende Information und Betreuung während der Migration fühlen sich Anwenderinnen und Anwender ernst genommen. Das offene Ansprechen schafft Vertrauen als Voraussetzung für Veränderungsbereitschaft. Zur Vermeidung organisatorisch nicht gewollter Lösungen werden manchmal technische Hindernisse genannt und erst auf Nachfrage werden die eigentlichen Gründe ersichtlich. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit führt häufig zu einer akzeptierten Lösung.
  • Wir sind nicht allein. Die Landeshauptstadt München kann und will nicht isoliert arbeiten! Der intensive Austausch mit anderen Behörden, internationalen Partnern und der Open Source Community bereichert die Arbeit des Projekts.Es ist erklärtes Ziel der Landeshauptstadt München, Dritte von unseren Erfahrungen profitieren zu lassen und die Chance zu nutzen, von Anderen zu lernen.

Sie sehen: Erfahrungen, welche wir im Rahmen des Projektes LiMux gemacht haben, können Sie auch in zahlreichen Büchern zum Projektmanagemant nachlesen.
Im Folgenden gehen wir an dieser Stelle daher nur auf besonders bedeutende Erfahrungen näher ein.

Wir sind nicht allein.

Networking und der Aufbau einer Community sind eine große Chance. Es ist erklärtes Ziel der Landeshauptstadt München, Dritte von unseren Erfahrungen profitieren zu lassen und die Chance zu nutzen, von Anderen zu lernen.


--> LiMux, die Bundesstelle für Informationstechnik und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Weitere große Partner sind die Bundesstelle für Informationstechnik (BIT) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).
Die Bundesbehörden und die Kommunalverwaltung München präsentierten sich 2009 auf dem Linuxtag in Berlin.
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--> LiMux und die Linux Solutions Group e.V.
Zusammen mit der Linux Solutions Group e.V. werden Interessierten ein Überblick über das WollMux-System und Entscheidungshilfen für den praktischen Einsatz gegeben.
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    Der Münchner Weg bei der Migration

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    OpenDocument Format (ODF) als Austauschformat 
    Ab Jahresende 2009 nutzt die Stadtverwaltung flächendeckend das OpenDocument Format (ODF), den offenen Standard für Dateiformate von Bürodokumenten wie Texten, Tabellendokumenten, Präsentationen, Zeichnungen, Bildern und Diagrammen. Es ist das Standardformat der freien Bürosoftware OpenOffice.org und wurde im Jahr 2006 von der internationalen Normierungsorganisation (ISO) und dem Deutschen Institut für Normung (DIN) als Standard verabschiedet.

    Die Stadtverwaltung München setzt mit der Nutzung dieses Formates einerseits Vorgaben der Europäischen Union und des Bundesministeriums des Inneren um und führt andererseits konsequent die Ausrichtung auf offene und allen Menschen zugängliche Stan­dards fort. Offene Standards gewährleisten, dass die Menschheit auch in 20 Jahren noch auf heute erzeugte Daten zugreifen kann. Die bislang verwendeten Microsoft Formate (doc, xls, ppt) könnten dann schon längst nicht mehr lesbar sein.

    Das ODF ist allerdings nur ein Standbein des Dateiaustausches. Es bietet sich für Dokumente an, die vom Empfänger noch weiter­bearbeitet werden müssen. Ist die Weiterbearbeitung nicht vorgesehen oder gewollt, dann ist auch in Zukunft das Portable Document Format (PDF) das Mittel der Wahl.

    Da ab Ende 2009 überall OpenOffice.org eingesetzt wird, kann es an jedem Arbeitsplatz verwendet werden.

    Die Stadtverwaltung München begrüßt das OpenDocument Format. Mehr erfahren Sie unter: www.muenchen.de/ekomm

    Unser Oberbürgermeister Christian Ude plädiert für offene Standards. Erfahren Sie hier mehr dazu.
    Zum Standardisierungsprojekt von Microsoft hat Ude jedoch bedenken. Lesen Sie hier mehr dazu.

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