Mux
LiMux


Die Umsetzung der Migration



StadtratMigration von 2004 bis 2011
Im Frühsommer 2004 wurden die Ergebnisse des Feinkonzeptes und der Umsetzungsplan vom Münchner Stadtrat beschlossen und dadurch der Startschuss für die konkrete Migration gegeben.

Nachdem die Projektstruktur basierend auf den guten und weniger guten Erkenntnissen der Feinkonzeptphase neu initialisiert, neu geschaffene Stellen besetzt und Berichts- und Entscheidungswege angepasst wurden, konnten am 21. April 2005 im Münchner Rathaus geladene Gäste aus Stadtpolitik und Projektbeteiligten offiziell die Vorarbeiten beenden und die neue Projektphase Migration beginnen.

Grob umrissen gibt es sechs Ziele dieser Projektphase:
  • Durchführung der Migration der weit überwiegenden Anzahl der PC-Arbeitsplätze auf den stadtweit einheitlichen Linux Basisclient
  • Bevorzugt werden dabei herstellerunabhängige und von einem bestimmten Betriebssystem und Office-Produkt unabhängige Lösungen.
  • Migration der Fachverfahren auf webbasierte Lösungen bzw. auf native Linux-Lösungen, um für zukünftige Migrationen gerüstet zu sein
  • Konsolidierung und ggf. Migration der PC-Standard-Anwendungen auf ein vernünftiges Maß, d.h. eine Software für eine Funktion
  • Konsolidierung und Migration von MS-Office Makros, Vorlagen und Formularen, die in einer Vielzahl unkoordiniert und unkontrolliert in den vergangenen Jahren entstanden waren
  • Einführung von Systemmanagement-Lösungen für den Basisclient, wie z.B. einer stadtweiten Softwareverteilung und eines einheitlichen Anmeldedienstes

Vor allem in großen und komplexeren Bereichen der Stadtverwaltung bietet es sich an im Rahmen einer „Softmigration“ nicht unmittelbar auf den Basisclient und OpenOffice.org umzustellen, sondern zunächst das bisherige Officeprodukt der Firma Microsoft durch die freie Alternative OpenOffice.org ersetzt. Die Be­nutzerinnen und Benutzer können sich so in aller Ruhe an ihr neues Handwerkszeug­ ge­wöhnen. Mit der weichen Migration wird die Schulungs­situation entzerrt und in bestimmten Bereichen die Zeit genutzt, bis die Voraussetzungen für den Wechsel auf den Basisclient vorliegen. So können wir auch in die Umstellung der bei uns eingesetzten Fachsoftware ausreichend Zeit investieren.
Spätestens nach der Umstellung auf OpenOffice.org wechseln die Bereiche schrittweise auf den linuxbasierten Arbeitsplatz, den LiMux Basisclient.

Zunächst migrieren kleine und nach technischen Gesichtspunkten bei der Umstellung unkritische Bereiche innerhalb eines Migrationsbereiches. So können die Referate erste Erfahrungen mit der neuen Welt machen; unseren BC-Entwicklern und dem erweiterten Office Supportzentrum werden mögliche Stolpersteine aufgezeigt. Wir nennen diese kleinen Bereiche „Keimzellen“.




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