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Der Weg zum Grundsatzbeschluss aus dem Jahr 2003



 
Vorstudie in den Jahren 2002 und 2003
 

Bereits im Herbst 2001 hat der Münchner Stadtrat auf Antrag der SPD-Stadtratsfraktion von der Verwaltung verlangt, dass für die nötige Migration eine Auswahl unter verschiedenen Alternativen stattfinden muss.
Im Jahr 2002 erging an den Gewinner der europaweiten Ausschreibung, die Firma Unilog, der Auftrag zur Erstellung einer Client-Studie für die Landeshauptstadt München, in der folgende 5 unterschiedliche Lösungsvarianten untersucht wurden:

  • MS Windows XP + MS Office XP
  • MS Windows XP + OpenOffice
  • Linux  + OpenOffice
  • Linux + OpenOffice + PC-Emulation
  • Linux + OpenOffice + Terminalserver

Diese 5 Alternativen wurden auf ihre technische Machbarkeit, ihre monetäre Wirtschaftlichkeit sowie ihre qualitativ-strategischen Auswirkungen hin bewertet.
Nachdem das Ergebnis der Client-Studie einen ungefähren Gleichstand zweier Alternativen hervorbrachte, entschied sich der Münchner Stadtrat im Frühsommer 2003 für eine größere Herstellerunabhängigkeit, mehr Wettbewerb im Softwaremarkt, sowie eine bessere Erreichbarkeit der strategischen Ziele der Landeshauptstadt München.
Der Beschluss 2003 bestand allerdings aus zwei Teilen, einerseits der Entscheidung, zukünftig freie Software auf den Arbeitsplatzrechnern einzusetzen und andererseits der strategisch äußerst wichtigen Festlegung, dass neue Client-Server Anwendungen nur noch als Webanwendungen entwickelt bzw. ausgeschrieben werden. Vor allem der zweite Teil soll in Zukunft anstehende Migrationen wesentlich wirtschaftlicher und effizienter gestalten.

Oberbürgermeister Christian UdeOberbürgermeister Ude  im Jahr 2003: "Mit diesem richtungsweisenden Grundsatzbeschluss sichert sich München nicht nur als erste deutsche Großstadt eine größere Herstellerunabhängigkeit ihrer IT-Infrastruktur, sondern setzt auch ein klares Zeichen für mehr Wettbewerb im Software-Markt."


Die Kurzzusammenfassung der VorstudiePDF ist veröffentlicht.

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