OB Ude bedauert Missverständnis
(17.2.2010) Auf der Pressekonferenz der Olympia-Bewerberstädte in Vancouver gab eine Aussage von Oberbürgermeister Christian Ude Anlass zu einem Missverständnis. In der auf englisch abgehaltenen Pressekonferenz hatte OB Ude erklärt, auf dem Oktoberfest hätte es noch keinen
"major security incident" gegeben.
OB Ude: "Ich bedaure dieses Missverständnis außerordentlich. Selbstverständlich sollte mit keinem Wort die Erinnerung an das schreckliche Wiesn-Attentat von 1980 in Frage gestellt werden. Ganz im Gegenteil: Nach der würdigen Umgestaltung des Denkmals auf der Theresienwiese plant die Stadt nun zum 30. Jahrestag eine große Gedenkveranstaltung, mit der die Hintergründe des Attentats beleuchtet und der Opfer gedacht werden soll."
Der falsche Bezug der Aussage auf das Oktoberfest entstand durch eine kurzfristige Änderung des Manuskripts. Gemeint war, dass es
im Münchner Olympiapark in den fast 40 Jahren seiner nach- olympischen Nutzung keinen "major security incident" gegeben habe.
In der ursprünglichen Manuskriptfassung stand
"Der Olympiapark hat nach 1972 über 10.000 Veranstaltungen organisiert – ohne größere Sicherheitsprobleme". Erst in der Schlussbesprechung kurz vor der Pressekonferenz wurde beschlossen, zusätzlich noch das Thema Oktoberfest aufzunehmen. Dabei ist irrtümlich in der englisch- sprachigen Fassung des Manuskripts der Halbsatz
"– ohne größere Sicherheitsprobleme" an den Satz über das Oktoberfest angehängt worden. Dieses Manuskript hat der OB auf der Pressekonferenz vorgetragen und dabei leider diesen Fehler nicht sofort bemerkt.
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