

Die Landeshauptstadt München und der Freistaat Bayern haben im Einvernehmen mit der Bundesrepublik Deutschland am 09.06.2010 den Planungswettbewerb für die Entwicklung des Olympischen Dorfes und des Mediendorfes an der Dachauer Straße und Schwere-Reiter Straße westlich des Olympiaparkes ausgelobt. Mit dem Wettbewerb wird für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018 ein überzeugendes und nachhaltiges Planungskonzept gesucht, das der Bedeutung und Qualität des bestehenden Olympiageländes entspricht und dieses adäquat ergänzt.
Für das ca. 36 ha großes Areal sollten städtebauliche und freiraumplanerische Konzepte mit exemplarischen Bebauungsvorschlägen für den Wohnbereich des Olympischen Dorfes und für das Mediendorf entwickelt werden. Besonderer Wert wurde auf die Entwicklung eines Konzeptes gelegt, dass sowohl im Olympischen als auch im postolympischen Modus überzeugt. Nach den Winterspielen werden die beiden Quartiere mit etwa 1.300 Wohnungen dem Münchner Wohnungsmarkt zur Verfügung gestellt. Bei der Planung waren höchste Qualitätsmaßstäbe anzulegen: Das Olympische Dorf und das Mediendorf haben den Anspruch, modellhaft Planung und Realisierung von Wohnungsquartieren der Zukunft zu zeigen. Dabei sind anspruchsvolle Ziele zum energieeffizienten und nachhaltigen Bauen zu berücksichtigen.
Der Wettbewerb wurde als einstufiger, nicht offener Planungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren ausgelobt. Im Bewerbungsverfahren wurden insgesamt 55 Arbeitsgemeinschaften ausgewählt, 39 Arbeiten wurden abgegeben.
Am 30.11. und 01.12.2010 tagte unter dem Vorsitz von Herr Professor Dr. Thomas Jocher das Preisgericht. Es wurden Preise für die Teilaufgaben Städtebau und Landschaftsarchitektur für den Gesamtbereich, Wohnungsbau und Freianlagen Olympisches Dorf sowie Wohnungsbau und Freianlagen Mediendorf vergeben.
Das Preisgericht kam in seiner Sitzung zu folgender Empfehlung (Auszüge Preisgerichtsprotokoll):
Zum Städtebau:
"Das Preisgericht empfiehlt einstimmig, den mit dem ersten Preis ausgezeichneten Entwurf als Planungskonzept für das Olympische Dorf und das Mediendorf während der Olympischen und Paralympischen Winterspiele München 2018 zu verwenden und der Bauleitplanung für das Areal der beiden Dörfer zugrunde zu legen. Das Konzept des mit dem fünften Preis ausgezeichneten Entwurfs sollte als Ausgangspunkt für die weiter Entwicklung des Bundesbereichs an der Ecke Landshuter Allee / Dachauer Straße dienen."
Zum Wohnungsbau und Freianlagen:
"Das Preisgericht empfiehlt einstimmig, die Verfasserinnen und Verfasser der für den Wohnungsbau und die Freianlagen im Olympischen Dorf bzw. dem Mediendorf ausgezeichneten Arbeiten bei der jeweiligen Vergabe von Architekten- und Landschaftsarchitektenleistungen zu berücksichtigen."
Die Wettbewerbsarbeiten wurden wie folgt prämiert:
Schneider + Schumacher Architekten, Frankfurt /
Riegler Riewe Architekten, Graz /
Schmid Landschaftsarchitekten, Zürich
bogevischs büro, München
Knerer + Lang Architekten, Dresden
Burger Landschaftsarchitekten, München
Sakamoto Laboratory, Tokio
Architektin Susanne Söldner, Architekt Dirk Stender, München
Landschaftsarchitekt Markus Roos, München
Steidle Architekten, München
Auböck und Karasz Landschaftsarchitekten
bogevischs büro, München /
Knerer + Lang Architekten, Dresden
Burger Landschaftsarchitekten, München
GMP Architekten, Berlin
Bernard und Sattler Landschaftsarchitekten, Berlin
Hascher Jehle Architektur, Berlin
Hutterreimann Landschaftsarchitektur
Schneider + Schumacher Architekten, Frankfurt / Riegler Riewe Architekten, Graz
Schmid Landschaftsarchitekten, Zürich
Sakamoto Laboratory, Tokio
Architektin Susanne Söldner, Architekt Dirk Stender, München
Landschaftsarchitekt Markus Roos, München
Leon Wohlhage Wernik Architekten, Berlin
ST raum a. Landschafts-
architekten, Berlin
Pressedienst der Landeshauptstadt München mit Terminen,
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