OB Ude warnt vor rechtsextremer Flugblattaktion an Münchner Schulen
(14.9.2011) Am gestrigen ersten Schultag hat die NPD-Tarnorganisation
BIA (Bürgerinitiative Ausländerstopp) vor Münchner Schulen Flugblätter
verteilt, in denen die Schülerinnen und Schüler aufgefordert werden, per E-Mail
"anti-deutsche Gewalt" zu melden und für eine BIA-Veranstaltung
geworben wird. Als Verantwortlicher für das Flugblatt firmiert der rechtsextreme
BIA-Stadtrat Karl Richter, unter den Flugblatt-Verteilern befand sich
auch der wegen eines geplanten Attentats auf die Grundsteinlegung der
Münchner Synagoge verurteilte Neonazi Martin Wiese.
Oberbürgermeister Christian Ude warnt: "Dies ist ein unerträglicher Versuch,
den Schulfrieden zu stören und gleichzeitig für die rechtsextremistische
Szene wertvolle Kontaktadressen zu sammeln. Ich appelliere dringend
an alle Schülerinnen und Schüler und deren Eltern, nicht auf dieses
durchsichtige Manöver hereinzufallen und keinesfalls Mailadressen zur
Verfügung zu stellen. Wer Gewalt in der Schule bemerkt, kann und soll
sich jederzeit vertrauensvoll an die Schulleitung wenden. Dabei gehört
selbstverständlich jedwede Gewalttätigkeit unterbunden, völlig unabhängig
von der Nationalität von Tätern und Opfern."
Pressedienst der Landeshauptstadt München mit Terminen,

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