München Mag Dich - 850 Jahr München

„Brücken bauen –
850 Jahre München“

Veranstaltungen des Kulturreferates zum 850. Stadtgeburtstag

Stadtkultur

Stadtgründungsfest 14./15. Juni 2008

Brücken bauen: Die Trachtler kommen
Während des Stadtgründungsfestes wird zusätzlich das Gaufest der Heimat- und Trachtenvereine „Isargau“ mit rund 10.000 Teilnehmern stattfinden. Dabei präsentieren sich die Mitglieder des Isargaus mit Brauchtum, Musik und Tanz, auch in der Begegnung mit ausländischen Kulturen. Der Isargau ist Mitglied des Bayerischen Trachtenverbandes und umfasst 68 Gebirgs- und Volkstrachtenvereine mit insgesamt 8.500 Mitgliedern in der näheren und weiteren Umgebung der Landeshauptstadt. Hier geht es um Brückenbauen zwischen Tradition und Moderne, bayrischem Brauchtum und internationaler Begegnung, Stadt und Land.
Ort: Fußgängerzone vom Marienplatz bis zum Stachus

„Alles Tanz!“

Die getanzte Völkerverständigung – kostenlose Kurztanzkurse aus aller Welt

Am 14. und 15. Juni
Einen „getanzten“ Brückenschlag zwischen den unterschiedlichen Kulturen unserer Stadt gibt es vor der Feldherrnhalle, wenn es heißt „Alles Tanz!“. Zu jeder vollen Stunde von 14.00 – 18.00 Uhr werden am Stadtgründungsfest 2008 (14./15. Juni) internationale Volkstänze unterschiedlicher Herkunft in Form von Kurztanzkursen gezeigt, gelehrt und von den Geburtstagsgästen fleißig mit getanzt. Wie beim bayrischen Volkstanz gibt es einen Tanzboden, auf dem die Paar- und Kreistänze mit Live-Musik und von erfahrenen Tanzleitern vermittelt werden. Vorkenntnisse sind nicht notwendig, Freude am Tanzen durchaus!
weiter Zum Programm

Münchner Volkshochschule: Programmschwerpunkt Blickwechsel – Lebenswelten Münchner Migranten

„Was bedeutet Geschichte als Quelle für Identifikation und Identität in einer Gesellschaft, in der Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft und Kultur zusammenleben? Wie kommt es zu einem „wir“ in einer solchen Gesellschaft? Welche geschichtlichen Wurzeln, welche Vergangenheit hat diese unsere bunte Gesellschaft? Muss es viele Geschichten geben oder müssen sich die Vielen die eine Geschichte zu eigen machen? Werden sich die Zugewanderten eines Tages als Deutsche, als Bayern, als Sachsen begreifen?“
Bundespräsident Johannes Rau, 2002

Mit dem Programmschwerpunkt „Blickwechsel – Lebenswelten Münchner Migranten“ will die Münchner Volkshochschule:

  • den aktuellen Diskurs über Migration aufgreifen und beispielsweise fragen, welche Wirkungen Zuschreibungen wie „mit  Migrationshintergrund“ – auch – haben können;
  • die Integrationsleistungen von Migrantenorganisationen in den Blick rücken, die in München z.T. seit Jahrzehnten das Ankommen erleichtern und einen wichtigen Beitrag zum sozialen Frieden der Stadt leisten;
  • Einblicke geben in ein noch wenig erforschtes Stück Stadtgeschichte
  • zeigen, dass Menschen nicht erst seit sechzig Jahren nach München einwandern und zur kulturellen Vitalität der Stadt beitragen;
  • Einblick in die vielfältigen Lebenswelten Münchner Migrantinnen und Migranten geben;
  • Heimatländer von Münchner Migrantinnen und Migranten vorstellen.

Die Leistungen der Migrantinnen und Migranten für die Entwicklung der Stadt anzuerkennen, den Umgang mit Vielfalt und mit Konflikten zu erlernen, um einen „richtigen“ Weg zur Integration zu ringen, die Verschiedenheit der Kulturen wahrzunehmen und nicht vorschnellen Zuschreibungen zu verfallen, eine neue Normalität des Zusammenlebens zu schaffen – dieses bleibt gemeinsame Zukunftsaufgabe, zu der die Münchner Volkshochschule auch künftig einen Beitrag leisten will.

Der 850. Stadtgeburtstag Münchens lädt alle Münchnerinnen und Münchner mit und ohne Migrationshintergrund – „Zugereiste“ und „Einheimische“ – dazu ein, sich zu informieren, mitzudiskutieren und das Zusammenleben als Chance zu begreifen.

Das vollständige Programm des Schwerpunkts „Blickwechsel – Lebenswelten Münchner Migranten“ ist in einer eigenen Broschüre zusammengefasst, die in den Häusern der MVHS und in der Stadtinformation ausliegt, sowie auf der Website unter: www.mvhs.de/blickwechsel

Kulturtage und Stadtteilwochen 2008

Über die Innenstadt hinaus gelingt der Brückenschlag zwischen West und Ost durch die Stadtteilwoche Aubing-Lochhausen-Langwied und die Kulturtage
Ramersdorf. In Ramersdorf wird bereits das 1000-jährige Jubiläum gefeiert.

Kulturtage Ramersdorf

19. - 22. Juni 2008
Verschiedene Spielorte in Ramersdorf (16. Stadtbezirk)
Stadtteil-Kulturfestival mit Musik, Kabarett, Theater, Tanz, Lesungen, Führungen, Ausstellungen, Infomarkt, Kinderprogramm & Aktionen u.a. mit: Josef Brustmann, Tiger Willi, Faltsch Wagoni (Foto links), Zebulon, Pink Cadillac, Mark Coonrad, Vokalensemble Querbeet.

Kulturtage Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt

26. - 29. Juni 2008
Verschiedene Spielorte im 2. Stadtbezirk
Stadtteil-Kulturfestival mit Musik, Kabarett, Theater, Tanz, Lesungen, Führungen, Ausstellungen, Infomarkt, Kinderprogramm & Aktionen u.a. mit: Fraunhofer Saitenmusik, Friedrich Ani, Kabarest, Youkali, Express Brass Band, Zwirbeldirn, Gosch & Klimpa, Dr. Will & Friends, Beier-Solo und der Eröffnung der Kulturgeschichtspfade Ludwigsvorstadt/Isarvorstadt am 28. Juni auf der großen KulturDult – Glockenbachfest am Karl-Heinrich-Ulrichs-Platz mit abschließendem World Music Project von Hannes Beckmann und Canto Migrando

Stadtteilwoche Aubing-Lochhausen-Langwied

4. -11. Juli 2008
Zeltplatz am Nonnenhorn, Radolfzeller / Altenburgstraße und weitere Spielorte im 20. Stadtbezirk
Stadtteil-Kulturfestival mit Musik, Kabarett, Theater, Tanz, Lesungen, Führungen, Ausstellungen, Infomarkt, Kinderprogramm & Aktionen u.a. mit: Andreas Giebel, Die Wellküren Christian Springer, Couplet AG & Saitensprung, Herbert und die Pfuscher, Arthur Senkrecht, MonacoBagage, Gogol & Mäx.

Eintritt frei (Kartenvorverkauf für das Sondergastspiel von „Couplet AG & Saitensprung“ am Do. 3. Juli, 18:00 -20:00 am Veranstaltungscontainer des Kulturreferates auf dem Zeltplatz; Eintritt: 10.- Euro)

KulturGeschichtsPfade

Zeitgleich wird der KulturGeschichtsPfad Ludwigs-/Isarvorstadt erscheinen, den das Kulturreferat auf Antrag des Bezirksausschusses 2 im Jubiläumsjahr erarbeiten lässt und der in Form einer Broschüre, einer Internetpräsentation und von Orientierungstafeln zu einem Rundgang entlang historisch bedeutsamer Orte und Ereignisse im 2. Stadtbezirk einlädt.

Pasinger Fabrik

Ins Licht gerückt: Jüdisches Leben im Münchner Westen

Eine Spurensuche in Pasing, Obermenzing und Aubing

Von 10.04.-25.05.2008 ist in der Pasinger Fabrik diese Ausstellung zu sehen. Geplant ist eine Dokumentation mit Fotos und Originalobjekten zum jüdischen Leben in Pasing, Obermenzing und Aubing von der 2. Hälfte des 19.Jahrhunderts bis 1960.
Kontaktinformationen: email: info@pasinger-fabrik.com

Giesinger Kulturpreis 2008

Improvisations-Theater

Gala-Abend am 24. Juli in der kleinen Halle der Versicherungskammer Bayern Auftritt des Preisträgers am 31. Juli Giesinger Bahnhof weiter

Giesinger Bahnhof

Zuagroasd in München

Münchner und Zuagroasde erzählen Geschichten vom Ankommen, von Freud' und Leid des Zusammenlebens. Die Geschichten zeigen, wie trotz der Irrungen und Wirrungen eine leidenschaftliche Symbiose in der "Weltstadt mit Herz" gelebt wird. Der Abend wird von Münchner und zugroasden Musikern umrahmt.

Eintritt: frei

16. Juli 2008 um 20:00 Uhr Giesinger Bahnhof, Giesinger Bahnhofsplatz 1, 81539 München

Weitere Informationen unter:
kultur.veranstaltungen@muenchen.de

Logos der Sponsoren

Zurück zur vorigen SeiteZur Übersichtsseite Veranstaltungen des
Kulturreferates zum 850. Stadtgeburtstag