Jurybegründungen Literaturstipendien der Landeshauptstadt München 2011 und Leonhard und Ida Wolf-Gedächtnispreis 2011 für Literatur
Literaturstipendien 2011
Michael Bindig: „Cotabamba“
Der Autor breitet vor dem Leser ein historisches Tableau aus, auf das
man sich überrascht und mit Spannung einlässt. Ein gewisser
epischer Atem, originelle Bilder, sprachlicher Reichtum und feiner
Humor ziehen in Bann. Zeitpunkt der Handlung: Frühes 20.
Jahrhundert. Im Mittelpunkt steht der Sohn eines Metzgers im englischen
Corby, Frank Stanley Pierce, der sich schon als Kleinkind dadurch
auszeichnet, dass er allergisch auf tierische Nahrungsmittel reagiert.
Die Eltern müssen sich damit abfinden, dass ihr Sohn etwas
Besonderes ist – und wenn sich dies zunächst nur darin
zeigt, dass er „wie Hasen und Huftiere“ nur Vegetarisches
verträgt. Der Junge ist schweigsam und in sich gekehrt… Und
eines Tages beginnt er mit dem Zeichnen: Minutiös zeichnet Frank
erst die Karte von den Britischen Inseln, dann von Europa und der Welt.
Er zeichnet Segelschiffe in allen technischen Details und
Seeschlachten. Sein Lehrer und seine Eltern sind erschüttert und
beeindruckt von seiner Akribie und seinem Wissen – denn woher
sollte er in einem mittelenglischen Dorf, wo es außer einem
Schulatlas keine Bücher, geschweige denn Meer und Schiffe gibt,
diese Detailkenntnis haben?
Michael Binding gelingt es, einen Charakter zu schaffen, der
anrührt und interessiert. Die Idee, in einer dörflichen,
beschränkten Welt einen begabten Sonderling anzusiedeln, ist
vielversprechend und könnte einen psychologisch, philosophisch und
historisch interessanten Roman ergeben.
Michael Bindig, geboren 1963, studierte Medizin und arbeitet als
Verlagslektor und Fachredakteur für Medizin. Er schreibt seit 20
Jahre Gedichte, Kurzgeschichten und Erzählungen, bisher keine
Veröffentlichungen.
Lilian Loke: „Wespen auf dem Kuchen“
Der Leser wird einfach mitten hinein geworfen in diese Geschichte: Da
steht einer rauchend auf dem Balkon und erregt sich über die
Gängelungen durch die Wirtin jener Sylter Pension, in der er sich
von seinem Leben erholen will. Und der Eindruck, dass er sich an den
Befehlen über die Handhabung von Sonnenschirmen und
Duschköpfen zu laben scheint, täuscht absolut nicht. Denn
eben davon handelt das Romanprojekt der 1985 geborenen Lilian Loke:
Heller ist ein Zweitgeborener, an den keinerlei Erwartungen gestellt
wurden, da die Hoffnungen seiner Eltern bereits von seinem älteren
Bruder erfüllt wurden. Welche Folgen das erzieherische
Laissez-Faire hat, erklärt Loke nicht, sondern führt es vor:
Heller scheitert an der Auswahl von Speisekarten und in
Supermärkten, selbst das Ausfüllen eines
Kreuzworträtsels will ihm nicht gelingen.
Lilian Loke versteht ihre unverbrauchte, so exakte wie souveräne
Sprache nicht als Dienstleister einer Geschichte, sondern als deren
Grundlage. Erinnerungen geschehen nie unmotiviert, sondern werden ein
jedes Mal von Bildern angestoßen wie etwa dem Fleck auf einem
Pullover oder der Narbe auf einer Stirn. Die Metaphern wiederum spinnt
diese Autorin nur zu gerne weiter, um sie auf ihren Wirklichkeitsgehalt
zu überprüfen und den Worten auf die Spur zu kommen: Da zeigt
sich die Literatur von einer ihrer besten Seiten.
Lilian Loke, geboren 1985 in München, studierte in München
Englische Literaturwissenschaft, Neuere Deutsche Literatur und
Kunstgeschichte. Danach Übersetzungsarbeiten sowie
Assistenztätigkeiten an der LMU und im Verlagsbereich.
Dominikus Steinbichler: „Der Heimgang“
In einem bayerischen Dorf geht eine Konditorei, wegen deren
„Donauwellen“ die Herrschaften in den 50er Jahren eigens
mit Kutschen aus München hinausfuhren, nieder: Gegenüber
öffnet ein Discounter, und ein Hochwasser spült die
Jauchegrube des benachbarten Hofes in den Backraum. Sämtliche
Maschinen werden zerstört. Der Konditor Josef Aumüller muss
zur Sanierung einen Kredit aufnehmen - bei seinem studierten Bruder
Stefan, der bei der Sparkasse Karriere macht und der ihm von der Mutter
stets vorgezogen worden war. Im Backraum bleibt ein Befall von Maden
und Schimmel – als Bild für den faulen Kern einer
zerfallenden Familie. Während der Wirtschaftskrise kündigt
der Bruder den Kredit und zieht die Schlinge um Josefs Hals immer
fester zu. Die Schulden fressen ihn auf. Als der Betrieb liquidiert
wird, nimmt Josef ein Holzscheit als Waffe, um seinen Bruder vor
Gericht zu stellen: vor das Gericht des toten Vaters.
Dominikus Steinbichlers Text „Der Heimgang“ zeichnet mit
plastischen Bildern, großer erzählerischer Kraft und
beklemmender Authentizität das Psychogramm einer Familie über
drei Generationen. Mit einer rauen, beeindruckenden Sprache - kalt und
doch berührend - schildert er den verzweifelten Kampf eines
längst Verlorenen gegen sein unausweichliches Schicksal. Ein
überaus vielversprechendes Romanprojekt.
Dominikus Steinbichler, 1983 in Prien am Chiemsee geboren, arbeitete
mehrere Jahre in der elterlichen Konditorei. Derzeit macht er sein
Diplom im Fach Produktion und Medienwirtschaft an der Hochschule
für Fernsehen und Film in München.
Katharina Stooß – Die Hirnschrift des Herrn Ivan Iktus
Ein Herr namens Ivan Iktus plant, ein Werk von hohem wissenschaftlichen
Rang zu verfassen, das er mit „Ein getreulicher Bericht meines
gestrigen Hirngangs“ überschreibt. Da er sich für
das Unternehmen geistigen Stimuli auszusetzen wünscht,
besteigt er einen Kirchturm, um im Glockenhaus eine Niederschrift all
seiner Gedanken eines Tages in Echtzeit anzufertigen und
so dem Ursprung des Denkens auf den Grund zu gehen. Mit einem Mosaik
aus biographischen Splittern, der historische Genese seiner momentanen
synaptischen Verschaltung und abenteuerlichen Theorien über das
Leben entführt Katharina Stooß den Leser in die
Gehirnwindungen des Herrn Iktus, dessen Unterfangen doch arg um seine
geistige Gesundheit fürchten lässt. Als der mittägliche
Schlag der Glocke Herrn Iktus so sehr verstört, dass er seinen
Stift verzieht und anschließend nur noch Bruchstückhaftes,
teils Unleserliches niederzuschreiben vermag, wird die eigentliche
Erzählerin des Romans gezwungen, sich zu zeigen: die als
Abtipperin Angestellte einer Firma zur Digitalisierung von
handschriftlichen Manuskripten. Sie beginnt, als Restaurateurin von
Iktus‘ Denken seine Niederschrift zu kommentieren, über
Gemeintes zu spekulieren und schließlich gar Leerstellen durch
eigenen Hirngang zu schließen.
„Die Hirnschrift“ von Katharina Stooß beeindruckt
durch das außergewöhnliche, höchst originelle Konzept,
hohes sprachliches Niveau, Intelligenz und Witz. Die eingereichte
Textprobe erfüllt die Jury mit großer Vorfreude auf die
„literarische Hochzeit“ des iktischen Hirngangs mit dem der
Abtipperin.
Katharina Stooß, geboren 1982 in Bad Mergentheim, studierte
Neuere Deutsche Literatur, Psychologie und Kunstgeschichte in
München und am Literaturinstitut Leipzig.
Kilian Leypold: „Raben und Ratten“ (Kinderbuchprojekt)
Kilian Leypold erzählt von zwei rivalisierenden Kinderbanden im
Münchner Nordwesten. Jenseits der Tristesse einer
Schnellstraße treffen im Stadtwald überbehütete
Eigentumswohnungskinder auf sich selbst überlassene
Sozialwohnungskinder. Die „Raben“ kämpfen gegen die
„Ratten“ um Aufmerksamkeit, Unabhängigkeit und
Anerkennung. Es ist ein Kampf zwischen Arm und Reich, zwischen
Oberschicht und Unterschicht, aber es ist auch ein Kampf der Fantasie
gegen die oft erdrückende Realität.
Leypold glückt die Kombination aus Spannung und gesellschaftlicher
Relevanz. Am Text beeindruckt die lebendige Erzählweise, der Autor
verwandelt seine konzentrierten Beobachtungen in äußerst
fantasievolle Sprachbilder. Schon nach wenigen Sätzen folgt der
Leser dem Helden in sein Fantasiereich und kämpft wie Alice im
Wunderland gegen Käfer und Könige. Durch den Anführer
der „Ratten“ wird der Rückzugsort dann zur Stätte
der realen Demütigung und Nieder-lage, aus der der Held Murz nur
durch „einen Ring aus Feuerlanzen, ein Heer aus Brennnesseln, die
das Teufelswäldchen wie eine Leibgarde umstehen“,
flüchten kann.
So viel Sinnlichkeit, Atmosphäre und Intensität begegnen
einem in Kinderbüchern nur selten.
Ihnen zur Seite stehen großer Einfallsreichtum, treffsichere
Figurenzeichnung, witzige Dialoge und interessante Reflexionen. Sie
erinnern, wie auch das Thema, im besten Sinne an Kästners
Fliegendes Klassenzimmer. Ein vielversprechendes literarisches
Vorhaben, das großes Identifikationspotenzial für junge
Leser bietet.
Kilian Leypold, Jahrgang 1968, studierte Philosophie, Slavistik und
Osteuropäische Geschichte. Er lebt seit 2000 als freier Autor und
Reporter in München.
Claudia Ruß: „Margundes Flügel“
(Jugendbuchprojekt)
„Margundes Flügel“ erzählt mit genauem, ruhigem
Blick von der Freundschaft zweier Mädchen, die kaum
gegensätzlicher sein könnten – von der groß
gewachsenen, schillernd selbstbewussten Margunde, die sich gern die
allerabstrusesten Geschichten ausdenkt, und von der stillen Lissi, die
diesen Geschichten lauscht und ihnen Glauben schenkt, gegen jede
Vernunft. Margundes Geschichten setzen dem Alltag Lichter auf. Sie sind
zum Lachen, zum Kopfschütteln, zum Staunen. Sie bringen Geheimnis,
Abenteuer und einen Hauch Verruchtheit und weite Welt in die
Eisenbahner-Siedlung, in der die beiden Mädchen leben. Und nicht
zuletzt helfen sie Lissi, den Kokon von Einsamkeit aufzugeben, in den
sie sich seit dem Unfalltod ihrer Eltern eingesponnen hat. Erst als
sich das Kräfteverhältnis zwischen den beiden Mädchen zu
verschieben beginnt, wird sichtbar, dass Margundes Lust am Fabulieren
auch gefährliche Züge hat.
Claudia Ruß thematisiert in ihrem Jugendbuchprojekt
„Margundes Flügel“ die Macht des Erfindens, das
Weitwerden der Welt durch die Vorstellungskraft, und behält dabei
die Realität ihrer beiden pubertierenden Heldinnen dennoch fest im
Blick. Sie erzählt sinnlich, dicht und eigenwillig und zeigt, wie
nah Komisches und Ernstes, Kleines und Großes beeinanderliegen
können. Plastisch zeichnet sie das soziale Umfeld der beiden
Mädchen im München der siebziger Jahre und bringt mit knappen
Strichen Zeit- und Lokalkolorit in ihre Geschichte. Statt zu
erklären, zu psychologisieren oder mit vordergründigen
erzählerischen Effekten aufzuwarten, lässt sie ihren Lesern
wie ihren Figuren Zeit und Raum für Ungesagtes, in dem das
Erzählte weiterklingen kann.
Claudia Ruß, 1963 in München geboren, studierte Germanistik
und Anglistik, promovierte 1996 an der LMU und ist Gymnasiallehrerin.
Tanja Handels: Übertragung von Zadie Smith' „Changing My
Mind: Occasional Essays“ (Übersetzungsprojekt)
Tanja Handels hat sich mit ihrer Übersetzung der Essays von Zadie
Smith, Changing My Mind: Occasional Essays beworben. Dabei handelt es
sich um den ersten Essayband der britischen Autorin, die seit dem
Erscheinen ihres ersten Romans Zähne zeigen auf Deutsch (2000)
auch hierzulande literarisch hoch geschätzt wird. Ihre Essays sind
zu sehr verschiedenen Gelegenheiten entstanden und behandeln sehr
unterschiedliche Themen - von einem Vortrag zum Handwerk des Schreibens
über Filmrezensionen, teils literaturwissenschaftliche, teils
subjektive Aufsätze über Schriftsteller (Barthes, Nabokov,
Kafka, David Foster Wallace etc.) und eine Reisereportage aus
Westafrika bis hin zu sehr persönlichen Texten über den
eigenen Vater.
Die Übersetzung eines thematisch so weit gefassten Bandes
erfordert naturgemäß einen außerordentlichen
Rechercheaufwand. Dabei liegt die Herausforderung jedoch nicht nur
darin, den Sachgehalt der Essays richtig wiederzugeben, sondern
für die unterschiedlichen Stillagen der Texte und den besonderen
Ton der Autorin ein Äquivalent im Deutschen zu finden. Als
erfahrene Übersetzerin trifft Tanja Handels diesen oft ironischen,
bisweilen umgangssprachlichen, stets luziden und niemals
oberflächlichen Sprachduktus genau. In Anbetracht der komplexen
Inhalte, die ihren Niederschlag nicht selten auch in kühnen
Metaphern und komplizierten Satzgefügen finden, ist der
unangestrengte Ton der Übersetzung als besondere Leistung
hervorzuheben. Er macht die Lektüre dieser Essays zu einem
Vergnügen.
Tanja Handels, geboren 1971, studierte Anglistik, Komparatistik und
Theaterwissenschaft.
Seit 2003 arbeitet sie als freie Übersetzerin und als Dozentin und
Koordinatorin für den Aufbaustudiengang „Literarisches
Übersetzen aus dem Englischen“ an der Ludwig Maximilians
Universität.
Leonhard und Ida Wolf-Gedächtnispreise für Literatur –
Jurybegründungen
Rebekka Olbrich: „Kraftakte – Erdbeerlider“
Die Gedichte von Rebekka Olbrich bestechen durch ihren originellen
Umgang mit jenem konventionellen Set von Bildern und Lyrismen, das den
urbanen Lebenserfahrungen entlehnt ist (z.B.
Tränensackaugen, Alltagsgedeck, Nachtschicht). Diese nervöse,
hochkomplexe Welt wird von Olbrich mit einem verblüffend ruhigen
Blick „unter die Lupe“ genommen. Zu einem Reservoir der
kleinen Räume mit seinen gezähmten Affekten, Natur- und
Tierwelten (Park, Zoo, Feld, Teich, Polaroid, Häuserblock,
Stadtteil, Obstschale, Gehirn, Zimmer) arrangiert und zusammengezogen,
entstehen atmosphärisch eindringliche Miniaturszenen,
berührende wie skurrile Mensch-Tier-Porträts und snap shots
von Sehnsucht und Einsamkeit. Der Möglichkeitsraum, den Rebekka
Olbrich ihrem lyrischen Figurenpersonal dabei mal zart, mal lakonisch
salopp zwischen den Zeilen der Alltagsbanalität eröffnet,
changiert zwischen Kontrollsucht und Kontrollverlust, Sinnlichkeit und
Entgrenzungsphantasien. Dadurch wird ein hoher Grad an Lebendigkeit
erzeugt. Es handelt sich bei diesen Gedichten also um Suchbewegungen,
die unverbraucht und im inspirierenden Sinne verrückt sind. Ein
sehr vielversprechender lyrischer Ton.
Rebekka Olbrich wurde 1982 in Dachau geboren. Sie studierte an der
Fachoberschule für Gestaltung in München und arbeitet heute
als freiberufliche Texterin.
Katharina Eyssen: „Hinten im Garten“
Katharina Eyssen legt ihrem Romanprojekt eine literarisch ambitionierte
und damit vielversprechende Struktur zugrunde: Sie erzählt in
„Hinten im Garten“ die Geschichte von drei Paaren,
über drei Generationen hinweg. Diese verknüpft sie eng mit
einem Haus – den Familiensitz – und eine im Garten stehende
Skulptur, die vom Großvater, der die Traumata des Zweiten
Weltkriegs künstlerisch zu überwinden sucht, begonnen wird,
und dessen Sohn und Enkel das Kunstwerk weiterentwickeln.
Mit dieser atmosphärischen Anlage gibt die Autorin den Blick frei
auf sechs Charaktere, denen sie sich gekonnt subtil nähert –
auf die sie bestimmenden Lebensfragen, ihre Ängste, Hoffnungen und
Sehnsüchte. Zugleich beleuchtet sie psychologisch genau die
Dynamiken, die die drei Beziehungen bestimmen, und damit die
unterschiedlichen Beziehungskonzepte, sowie die oft widerstrebenden
Kräfte, die in Familien wirken. Das Interessanteste jedoch: Die
Autorin eröffnet einen historischen Raum. Die 1950er, 80er und
2000er Jahre beschreibt sie anschaulich und beweist so handwerkliche
Stärke und Talent. Diesem sprachlich souverän erzählten,
komplex angelegten Roman ist unbedingt eine Zukunft zu wünschen.
Katharina Eyssen, 1983 in München geboren, studierte Dramaturgie
und Spielfilmregie an der Hochschule für Fernsehen und Film und
ist seit 2009 als freie Schriftstellerin, Drehbuchautorin und
Schauspielerin tätig. In diesem Jahr erschien ihr erster Roman,
„Alles Verbrecher“ (btb). „
Der Jury 2011 gehörten an:
Tanja Graf (Graf Verlag), Andrea Heuser (Autorin, Preisträgerin
2009), Marion Kohler (Lektorin, DVA), Stephan Puchner (Autor,
Preisträger 2009), Katrin Schuster (Literaturjournalistin) und
Hans Christian Rohr (Lektor, Bertelsmann Verlag); Jury für die
Kinder- und Jugendbuchprojekte: Saskia Heintz (Hanser Verlag),
Christine Knödler (Rezensentin, Lektorin) und Beate Schäfer
(freie Lektorin);
Jury für die Übersetzungsprojekte: Elisabeth Edl
(Übersetzerin), Regina Kammerer (btb/Luchterhand) und Dr. Tatiana
Michaelis (Carl Hanser Verlag). Aus dem Stadtrat gehörten der
Kommission an Nikolaus Gradl und Klaus-Peter Rupp (SPD), Marian Offman
und Ursula Sabathil (CSU) und Thomas Niederbühl (Die
Grünen/Rosa Liste).
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