
© Jens Weber, München 2005. Klicken Sie auf das Bild für eine vergrößerte Darstellung
Nur wenige Baudenkmäler können mit einer ähnlichen Mischung aus Selbstinszenierung, Verführung, Verlangen, Lust, Schönheit und Geheimnis aufwarten wie die Villa Stuck - sie ist »erschreckend großartig« nach den Worten des Stuck-Schülers Paul Klee. Ihr übergreifendes Prinzip ist das Gesamtkunstwerk, in dem sich Leben, Architektur, Kunst, Musik, Theater und Narzissmus zu einem ästhetischen Amalgam verdichten.

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Die Villa Franz von Stucks (1897 /1898), die luxuriöse
Raum-Inszenierungen, ein repräsentatives
Künstleratelier und privates Wohnen vereinigte, wurde von
seinen Zeitgenossen als eine »moderne«, wenn auch
eigenwillige Sensation gefeiert. Auf der Pariser Weltausstellung 1900
wurden die Möbel, die der Künstler eigens
für seine Villa entworfen hatte, mit einer Goldmedaille
ausgezeichnet. Durch einen neuen, großzügigen
Ateliertrakt mit Wohnungen für das Personal und eine neu
gestaltete Fassade war der gesamte Komplex 1915 fertig gestellt.
(Quelle: Museum Villa Stuck)
»Villa Stuck« Prinzregentenstr. 60
81675 München
Zugang Rampe mit Großsteinpflaster, Lifts vorhanden, einige Räume im Hochparterre nur über 2 Stufen erreichbar.
2 Behindertenparkplätze Ismaninger Straße vor der Villa Stuck, 1 Platz im Innenhof (Zufahrt von der Ismaninger Straße, mit vorheriger Anmeldung).
1 Rollstuhl ausleihbar.
Thematische Führungen für Blinde und Sehbehinderte, Anmeldung Tel. 089 45555127.
Dienstag bis Sonntag: 11:00 - 18:00 Uhr
An allen Feiertagen (auch Ostermontag und Pfingstmontag) und Silvester geöffnet. 24.12. und Faschingsdienstag geschlossen