Broschüre

Publikation „St.-Jakobs-Platz - Nachbarn bauen Brücken“

Anlässlich des 850. Stadtgeburtstags erschien im Mai 2008 die Publikation „St.-Jakobs-Platz – Nachbarn bauen Brücken“. Erstmals gibt es damit eine Veröffentlichung zur Geschichte dieses Platzes von den mittelalterlichen Anfängen der Stadt bis in die Gegenwart. Portraits der Anlieger, die den St.-Jakobs-Platz zu Beginn des 21. Jahrhunderts gestalten, machen Geschichte lebendig.

Die Broschüre mit einem einleitenden Beitrag „Wallfahrten, Dulten, Künstlermärkte“ von Dr. Manfred Peter Heimers, Stadtarchiv München, widmet sich mit sorgfältig ausgewähltem Bildmaterial dem St.-Jakobs-Platz in der 850jährigen Geschichte Münchens: Von den Anfängen eines ländlichen, mit Wasserläufen durchzogenen Areals, das noch vor der ältesten Stadtmauer lag, über die Entwicklung zu einem „städtischen Nebenzentrum“ im späteren Mittelalter, bis hin zu den Zerstörungen im 2. Weltkrieg und der Entstehung des Jüdischen Zentrums mit Hauptsynagoge, Jüdischem Gemeindezentrum und städtischem Jüdischen Museum.

Darauf folgen die ebenso reich bebilderten Portraits zur Geschichte der Anrainer am St.-Jakobs-Platz, die diesen alten Münchner Platz neu gestalten und mit Leben erfüllen:

In kenntnisreichen Beiträgen der Autorinnen und Autoren werden die historischen Stationen der Häuser und Institutionen nachgezeichnet, die auch das große Festwochenende „Nachbarn bauen Brücken“ zur 850-Jahrfeier am 5. und 6. Juli 2008 gemeinsam gestalteten: Angerkloster und Kirche St. Jakob – Münchner Stadtmuseum – Orag-Haus – Alten-und Service-Zentrum Altstadt – Hauptsynagoge und Jüdisches Gemeindezentrum – Jüdisches Museum München - Angerhof mit Linde AG und Wöhr+Bauer.

Neben Grußworten von Oberbürgermeister Christian Ude und Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers zeugt vor allem das gemeinsame Geleitwort aller Anrainer von deren Bereitschaft, das Motto „Nachbarn bauen Brücken“ nachhaltig über den Stadtgeburtstag hinaus gemeinsam zu verwirklichen. Die 64-seitige, aufwändig gestaltete und reich bebilderte Publikation ist im Kulturreferat (Burgstraße 4, 2. Stock) erhältlich.