Foto: Rufus46; Wikipedia

Stadtteilwoche in Berg am Laim erfolgreich abgeschlossen

Vom 03. bis 10. Mai fand in diesem Jahr in Berg am Laim eine gemeinsam vom Bezirksausschuss 14 und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München veranstaltete Stadtteilwoche statt, die von Stadtrat Dr. Florian Roth in Vertretung des Oberbürgermeisters eröffnet wurde. Zentraler Veranstaltungsort war der wunderschön gelegene und grüne Festplatz an der St.-Veit-Straße, der ausgestattet mit Veranstaltungszelten und Gastronomie von den Besucherinnen und Besuchern gut angenommen wurde. Es beteiligten sich 160 Vereine, Institutionen, soziale und kirchliche Einrichtungen, Einzelkünstlerinnen/-künstler und Künstlergruppen mit 77 Einzelveranstaltungen an 26 verschiedenen Spielorten. Rund 11.000 Besucherinnen und Besucher nahmen die bei freiem Eintritt angebotenen Veranstaltungen wahr.

Neben den bereits bekannten Kabarettgrößen wurden vom Kulturreferat dieses Jahr auch einige Nachwuchskünstlerinnen und -künstler eingeladen, so das die Besucher und Besucherinnen auch neue junge Kabaretttalente entdecken und sich von ihnen begeistern lassen konnten.

Auf dem Festplatz wurden zusätzlich zu den großen Veranstaltungszelten weitere „Themen-Zelte“, aufgebaut, in denen sich die Vereine und Einrichtungen aus aus Berg am Laim präsentieren konnten. Der Bürgerkreis Berg am Laim bot z.B. im Geschichts- und Literaturzelt täglich unterschiedliche Programme wie Ausstellungen, Lesungen und Vorträge an. Am letzten Tag der Stadtteilwoche verlieh hier der Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers an Frau Hildegard Steffen, 1. Vorsitzende des Vereins Bürgerkreis Berg am Laim e.V die Auszeichnung „München dankt“ der Landeshauptstadt München, für ihr über viele Jahre andauerndes Engagement für Stadtteilkultur in Berg am Laim. Im Anschluss stellte Frau Prof. Marita Krauss das Buch „Leben in zwei Welten“, Tagebücher eines jüdischen Paares in Deutschland und im Exil, von Else von Behrend-Rosenfeld und Siegfried Rosenfeld, vor, das Einblick in die letzte Phase der Judenverfolgung in München gibt.

Auch die Kultfabrik war mit einem eigenen Zelt und Ihrem Kulti-Kids Wohnwagen am Zeltplatz vertreten und informierte die interessierten Besucher und Besucherinnen über Ihre zahlreichen Angebote und Einrichtungen auf ihrem Gelände oder präsentierte kleinen Vorführungen und Mitmachaktionen. Sogar der international bekannte Graffitikünstler „Loomit“, der in der Kultfabrik sein Atelier hat, konnte für eine Live-Performance gewonnen werden.

Unter dem Motto „Aktiv dabei in Berg am Laim“ informierten am Seniorentag 22 verschiedene Institutionen und Einrichtungen aus Berg am Laim im Rahmen einer Seniorenbörse, ebenfalls in einem eigenen Zelt, über Angebote und Aktivitäten für ältere Bürgerinnen und Bürger.

Trotz des schlechten Wetters wurde der Kinder- und Familiennachmittag ein großer Erfolg. Das bunte Kinderprogramm mit Musik, Theater bis hin zu Spiel-, Bastel- und Mitmachaktionen wurde kurzentschlossen in die Zelte verlegt und so konnten Kinder und Eltern die Vorführungen und Mitmachaktionen uneingeschränkt genießen. Die im großen Zirkuszelt an zwei Vormittagen unter der Woche für Kindergartengruppen und Grundschulklassen zum kostenlosen Besuch angebotenen Kindertheaterstücke, waren sofort ausgebucht, so das auch hier spontan noch eine weitere Vorstellung für die Kinder angeboten wurde.

Äußerst beliebt waren ferner die angebotenen Führungen zu unterschiedlichen Stadtteilthemen und -orten, bei denen die Anwohnerinnen und Ahnwohner die Möglichkeit hatten ihr Viertel neu zu entdecken.

Neben den bereits eingeführten kulturellen Veranstaltungsorten im Viertel, wie zum Beispiel das Alten- und Servicezentrum Berg am Laim, das Kinder- und Jugendzentrum Zeugnerhof oder die Kultfabrik konnten auch neue Räume für die Kultur erschlossen werden. Es beteiligten sich der Stadtteilladen baum20, der MAG's Stadtteiltreff und das Haus Dorothee – Begegnungstätte für Alleinerzeihende mit unterschiedlichen Angeboten.

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