Foto der Schriftstellerin mit ihrem Mann um 1910
Anna Croissant-Rust (1860-1943) mit ihrem Ehemann Hermann Croissant, um 1910.

Anna Croissant-Rust

Die pädagogischen Einrichtungen liegen bereits am Eingang der Waldkolonie, der südlichen Pasinger Villenkolonie, die allerdings wegen ihrer schlechteren Verkehrsanbindung nicht so erfolgreich wie ihre beiden nördlichen Schwestern aus dem Büro Exter (vgl. »Villenkolonie I«) war. Den Endpunkt unseres Pfades bildet das Wohnhaus der Schriftstellerin Anna Croissant-Rust in der Maria-Eich-Straße 49, die einen Künstlerkreis um sich bildete und stellvertretend für eine Generation von Schriftstellern stehen kann, die zu Anfang des 20. Jahrhunderts in den Pasinger Villenkolonien die richtige Atmosphäre für ihre Arbeit fand. Dazu gehörten unter anderem Otto Julius Bierbaum, Hans Brandenburg und Waldemar Bonsels, Autor der von Generationen von Kindern geliebten »Biene Maja«.
Foto des Wohnhauses
Das Wohnhaus (seit 1904) der Naturalistin Croissant-Rust, die einen bodenständig-unverblümten Stil in ihren Erzählungen und Romanen pflegte. Sie ist auf dem Pasinger Friedhof beerdigt.
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