Von Allach bis Zamilapark

Sendling-Westpark
Hansapark:
Entstehung: Die am Westpark, westlich der Hansastraße, auf dem
Gelände der ehemaligen Baufirma Moll, gelegene Wohnanlage, hat
ihren Namen von der schon 1899 benannten Hansastraße. Der
Siedlungsname ist eine Erfindung des Bauträgers, der
GEWOFAG. Die
Grundsteinlegung durch den Oberbürgermeister erfolgte am 13. Juni
1989.
Stadtbezirk 2001: 7 - Sendling-Westpark.
Quellen:
Süddeutsche Zeitung Nummer 134 vom 14.06.1989 Seite 17
Kriegersiedlung Mittersendling:
Entstehung: Erbaut wurde die Siedlung Anfang der 20er Jahre
(Planungsbeginn 1919/20) von der Bau- und Kleinsiedlungsgenossenschaft
des Kriegsbeschädigtenvereins für Teilnehmer am Ersten
Weltkrieg (Einfamilienhäuser mit Garten). Sie liegt zwischen der
Albert-Roßhaupter- und der Johann-Clanze- Straße.
Stadtbezirk 2001: 7 - Sendling-Westpark.
Quellen:
Haerendel Seite 274 fortfolgende
•
Denkmäler in Bayern Seite 72/73
Neufriedenheim:
Entstehung: Baubeginn der Wohnsiedlung "Neufriedenheim" der
Gemeinnützigen Wohnungsfürsorge
AG (GEWOFAG), zwischen
Fürstenrieder, Aindorfer- und Senftenauerstraße, war 1928.
Stadtbezirk 2001: 7 - Sendling-Westpark.
Quellen:
Megele, Baugeschichtlicher Atlas Seite 110
•
München und seine Bauten 1984 Seite 276
•
Die fünf großen Siedlungen Seite 164 fortfolgende, 188/189
•
10700 Wohnungen - 37000 Bewohner Seite 19 fortfolgende, Abbildung (ohne Nummer)
Oberland-Siedlung:
Entstehung: Die Siedlung zwischen Luise-Kiesselbach-Platz, Olympia-,
Fürstenrieder- und Waldfriedhofstraße wurde seit 1938
gebaut. Der Name rührt von den nach Berggipfeln und Orten des
bayerischen Oberlandes benannten Straßen in diesem Baugebiet her.
An der Wank-, Loisach-, Ostmark- und Pählstraße standen
schon im Mai 1935 80 Ein- und Zweifamilienhäuser. Sie werden
bereits "Oberland-Viertel" oder "Oberland-Siedlung" genannt. 1938
erfolgte ein Ausbau mit neuen Straßenzügen.
Stadtbezirk 2001: 7 - Sendling-Westpark.
Quellen:
Möller Seite 41/43
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München und seine Bauten 1984 Seite 283
•
Nerdinger, Architekturführer Nummer 294 Seite 162
•
Münchner Zeitung Nummer 124/125 vom 04/05.05.1935; Nummer 140 vom 19.05.1936
•
Münchner Neueste Nachrichten Nummer 157 vom 09./10.06.1935; Nummer 340 vom 06.12.1938.
Waldfriedhofviertel:
Entstehung des Namens: Er ist abgeleitet vom Waldfriedhof und ging am
02.02.1954 auch in den Namen des damaligen Stadtbezirks 34 ein:
"Neusendling, gegebenenfalls mit Zusatz: Waldfriedhofviertel". Der
Stadtbezirk nennt sich heute "Sendling-Westpark".
Stadtbezirk 2001: 20 - Hadern.
Quellen:
RP Nummer 727/13 Seite 207 fortfolgende.
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