Von Allach bis Zamilapark

Bild zeigt verschiedene Wappen (farbig)

Laim

Agnes-Bernauer-Siedlung (Agnes-Bernauer-Block):

Entstehung: Errichtet durch den Katholischen Begräbnisverein 1935/36 zwischen der Agnes-Bernauer-, Aldegreven-, Beham- und Veit-Stoß- Straße in Laim mit 43 Wohnhäusern.
Stadtbezirk 2001: 25 - Laim
Quellen:
Münchner Neueste Nachrichten Nummer 180 vom 04. 07. 1935: Nummer 271 vom 04. 10. 1935 • Münchener Zeitung Nummer 274 vom 01. 10. 1935; Nummer 319/320 vom 14./15. 11. 1936

Alte Heimat:

Entstehung: Die Evakuiertensiedlung "Alte Heimat" zur Rückführung während des Bombenkrieges aus München evakuierter Münchner wurde durch eine Stiftung anläßlich der 800-Jahr-Feier der Stadt 1958 ermöglicht. Am 20. Dezember 1959 war auf dem Baugelände an der Zschokkestraße in Laim die Grundsteinlegung. Abschluß der Bauarbeiten und Übergabe der Siedlung in die Obhut der Stadt (Einweihung des Spenderbrunnens am Kiem-Pauli-Weg) am 19. Juli 1962.
Stadtbezirk 2001: 25 - Laim
Quellen:
Münchner Merkur Nummer 209 vom 31. 08. 1962 • Süddeutsche Zeitung Nummer 174 vom 21./22. 07. 1962 • Stadtarchiv München, Bürgermeister und Rat Nummer 2601

Friedenheim, Gemeinde Neuhausen und Laim:

Erstnennung: 1808 Friedenheim.
Bedeutung des Namens: Friedvolles Heim. Gemeindebildung: 1818, Teil der Gemeinde Neuhausen. Der Gutshof Friedenheim besteht seit 1803 (Albrecht). Da die Landsberger Straße die Grenze zwischen den Gemeinden Laim und Neuhausen bildete, gehörten die Häuser von Friedenheim teils zu beiden Gemeinden. Die Siedlung Friedenheim wurde von 1928 bis 1930 zwischen der Ammersee-, Fürstenrieder, Inderstorfer, Käpfl- und Joergstraße erbaut. Eingemeindung: teils 01. Januar 1890 (mit Neuhausen), teils 01. Januar 1900 (mit Laim).
Stadtbezirk 2001: 25 - Laim
Quellen:
Albrecht Seite 28, 40 • Fried Seite 169, 170 (provisorischer Kataster 1808, Topographischer Atlas 1812) • Stadtarchiv München, Neuhausen Nummer 102 • Riezler Seite 98: Name "bedarf keiner Erklärung" •  München und seine Bauten 1984 Seite 176

Laim:

Erstnennung: 1047/1053 in loco Leima (= am/im Ort Leim).
Bedeutung des Namens: Von "leim" = Lehm, Lehmboden. Gemeindebildung: 1818. Lage: Alter Ortskern an der St.-Ulrichs-Kirche, Agnes-Bernauer-Straße 104. Eingemeindung: 01. Januar 1900.
Stadtbezirk 2001: 25 - Laim
Quellen:
Bitterauf Nummer 1453 • Riezler Seite 80 • Albrecht Seite 28, 40 •  Fried Seite 169 • Faltlhauser Seite 39 fortfolgende • Wappen: Stadtarchiv München, Archiv Nummer 281
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