|
|
|
||
BenE München – das neue Bildungsnetzwerk für nachhaltige EntwicklungEine Stadt.Eine Welt. Eine Zukunft. So lautet das Motto des Bildungsnetzwerks "BenE München", das am 12. Juli 2007 auf Einladung von Bürgermeister Hep Monatzeder im Münchner Rathaus ins Leben gerufen worden ist. Der Name ist Programm: "Bildung für eine nachhaltige Entwicklung" (BenE) wollen die Mitglieder – Bildungseinrichtungen, Unternehmen und Institutionen aus allen gesellschaftlichen Bereichen der Stadt – als Lerninhalt in ihren Angeboten verankern.Das Ziel: Die Münchnerinnen und Münchner sollen ihr Leben und Wirtschaften besser als bisher zukunftsfähig gestalten können. Wie breit dieses "Netzwerk der Netzwerke" angelegt ist, verdeutlicht ein Blick auf die Liste der 35 Gründungsmitglieder: Neben der Stadt München finden sich große und kleine Unternehmen, darunter die HypoVereinsbank, Osram oder die Münchner Rück, Bildungsein- richtungen wie die Münchner Volkshochschule, die Fachhochschule München und die Deutsche Journalistenschule, außerdem zahlreiche Institutionen wie das Nord-Süd-Forum, der Kreisjugendring, Green City und das Umweltinstitut München. Auslöser für den ungewöhnlichen Zusammenschluss ist eine Initiative der Vereinten Nationen, die die Jahre 2005 bis 2014 zur "Dekade der Bildung für nachhaltige Entwicklung" erklärt und weltweit bislang 36 Kompetenzzentren ernannt haben. Im Rathaus ist man deshalb stolz darauf, dass das Münchner BenE-Konzept in New York überzeugte und die Weltstadt mit Herz im Januar offiziell als eines dieser "Regional Centres of Expertise" (RCE) akkreditiert worden ist. Die Welt im Blick haben und vor Ort handeln für eine gerechtere Welt und eine Entwicklung, "die die Lebensqualität der gegenwärtigen Generation sichert und gleichzeitig zukünftigen Generationen die Wahlmöglichkeit zur Gestaltung ihres Lebens erhält" (wie es im Bericht der Brundlandt-Kommission 1987 formuliert wurde)- das versteht man auch bei BenE München unter nachhaltiger Entwicklung, die es nun mit Lernangeboten und Projekten zu fördern gilt.
Und was haben die Münchner Bürgerinnen und Bürger von BenE?Schon im Herbst finden mit dem "Münchner Klimaherbst" (12. Oktober bis 12. November) und den "Begegnungen" mit alternativen Nobelpreisträgern die ersten beiden BenE-Projekte statt. Für den "Münchner Klimaherbst" haben die Münchner Volkshochschule und das Ökologische Bildungszentrum zahlreiche Partner aus Umweltschutz, Wirtschaft, Bildung und Wissenschaft gewonnen und ein reiches Veranstaltungsprogramm auf die Beine gestellt.Vom 3. bis 5. Dezember lädt das Nord-Süd-Forum die drei alternativen Nobelpreisträger Nicanor Perlas (Philippinen), Manfred Max-Neef (Chile) und Hans-Peter Dürr (Deutschland) nach München ein. Hier werden sie in einer öffentlichen Veranstaltung ihr jeweiliges Thema präsentieren und Workshops mit Schülern und Studenten durchführen. Außerdem haben die bei BenE engagierten Wirtschaftsvertreter Gelegenheit, sich in einem Kamingespräch ausführlich mit den Preisträgern zu unterhalten.
|
||
|
[100267]
|
Weitere Metropol-Webseiten: Berlin | Hamburg | Köln
© 2010 Portal München Betriebs-GmbH & Co. KG
Ein Service der Landeshauptstadt München und der Stadtwerke München GmbH
