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Nürnberg
Nürnberg – bei diesem Namen denkt man an Bratwürste, Lebkuchen und Christkindlesmarkt,
an Albracht Dürer und Veit Stoß, aber auch an die „Stadt der Reichsparteitage“ und die „Nürnberger
Prozesse“.
1050 wird der Ort als „Norenberc“, das felsiger Berg bedeutet, erstmals erwähnt. Auf ihm wird die Kaiserburg erbaut, das bekannte Wahrzeichen Nürnbergs.
Durch zahlreiche Privilegien, die Nürnberg von den deutschen Kaisern erhält, gewinnt die Stadt die Stellung einer Reichsstadt.
Im 15. und 16. Jahrhundert erlebt Nürnberg einen enormen Aufschwung, Handwerk und Handel florieren.
Die Werke von Albrecht Dürer finden ebenso wie die des Bildschnitzers Veit Stoß oder des Bildhauers Adam Kraft hohe Anerkennung.
Die Nationalsozialisten nutzen das historische Erbe „des Deutschen Reiches Schatzkästlein“ und veranstalten ab 1927 ihre Parteitage in Nürnberg. Nach Plänen von Albert Speer entstehen Monumentalbauten in dem im Südosten der Stadt gelegenen Volkspark Dutzendteich und zeugen bis heute vom Größenwahn der Machthaber im „Dritten Reich“.
Heute ist Nürnberg eine lebendige Großstadt, die dennoch viel historisches Flair bewahrt hat. Die
wichtigsten Anziehungspunkte sind neben dem "Christkindlesmarkt" die Nürnberger Burg, das Germanische Nationalmuseum und das
"Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände".
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Nürnberg
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Telefax: (0911) 23 36 166
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