Sehenswürdigkeiten München


MVG Museum
Das Museum ist
in die drei großen Fahrzeugbereiche Tram, Bus und U-Bahn
aufgeteilt. Historische Trambahnen sind auf zwei Gleissträngen
ausgestellt, die parallel durch die Halle laufen – darunter
ein
Pferdebahnwagen, ein Modell der „Ersten
Elektrischen“ sowie
P- und M-Wagen. Zudem können die Besucher auch
schienengebundene
Arbeitsfahrzeuge wie Turmtriebwagen, Unkrautvertilgungswagen und
Schneepflug bestaunen. Im Bereich Bus dürfen sich alle
Interessierten über den ersten Gelenkbus, der in
München
gefahren ist, und über den Prototyp des weltweit ersten
NEOPLAN
Niederflurbusses freuen. Ein fast acht Meter langer Kopf des B-Wagens
im Bereich U-Bahn ist nicht nur zum Anschauen da: In den Fahrerstand
wurde ein Fahrsimulator eingebaut. Mit ihm ist es möglich,
realistische Fahrten durch Münchner U-Bahn-Tunnelstrecken zu
absolvieren.
Neben den Fahrzeugen gibt es noch
zahlreiche
Exponate wie einen elektronischen Liniennetzplan für das
Münchner Tram- und U-Bahn-Streckennetz, ein Weichenspiel,
Fahrleitungsmasten, Stromabnehmer, Drehgestelle, Fahrschalter,
Schienenprofile und vieles mehr. Außerdem kann der Besucher
die
Geschichte des öffentlichen Nahverkehrs in München
auf 170
Infotafeln mit historischen Fotos nachvollziehen. Eine Schmiede aus den
20er Jahren wird nach ihrer Fertigstellung den Ausflug in die
Geschichte abrunden.
Nach dem Rundgang
kann man sich in
einem Bistro stärken. Im Foyer erhalten Interessierte eine
Auswahl
an Fanartikeln und Souvenirs.
Geschichte des
Museumsgebäudes:
Nach
der Elektrifizierung des Tramnetzes um die Jahrhundertwende 1900 war
die Hauptwerkstätte in der Schäftlarnstraße
zu klein
geworden. Als 1919 das Kriegsmetallwerk in der Stadelheimer
Straße (heute Ständlerstraße) verkauft
wurde,
beschloss der Stadtrat, die Anlage zu erwerben Im Mai 1920 wurde mit
dem Umbau des Gebäudes zur Trambahn-Hauptwerkstätte
begonnen,
und am 25. September 1923 konnte die erste Abteilung einziehen. In den
Folgejahren hat man das Areal dann weiter ausgebaut – bis der
Zweite Weltkrieg ausbrach. Bei Kriegsende war nur noch ein Drittel der
Vorkriegsgebäude erhalten. Die Verkehrsbetriebe machten das
Beste
aus der schwierigen Situation und errichteten die ausgebombten
Gebäude und Hallen wieder. Bis heute werden in der
Hauptwerkstätte Trambahnen gewartet und repariert. Die Halle
der
Bus-Hauptwerkstätte, in der seit Oktober 2007 das MVG Museum
beheimatet ist, war bis Mitte der 1990er Jahre in Betrieb.
Erreichbar
mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Trambahn 27, Haltestelle
Schwanseestraße; Busse 139, 144 und 145, Haltestelle
Ständlerstraße
ÖffnungszeitenAb
Februar 2008 ist das Museum künftig an jedem 2. und 4. Sonntag im
Monat von 11.00 – 17.00 Uhr geöffnet,
darüber hinaus
kann es aber auch für Events angemietet werden.
Nähere
Informationen direkt beim
MVG-Museum.
Eintrittspreise:
Erwachsene
€ 2,50;
Familie € 5,--;
Kinder,
Jugendliche, Schüler, Studenten € 2,--


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