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Foto: Talipun - Papua-Neuguinea "Geld ist, was gilt"Die Sonderausstellung in der Staatlichen Münzsammlung "Primärgeld: Vormünzliche Zahlungsmittel aus aller Welt" ist vom 5. Nov. 2009 bis 2. Mai 2010 zu sehen. Was ist Geld? Jeder von uns wird diese Frage sofort beantworten: Die Banknoten und Münzen im Geldbeutel, das Guthaben auf der Bank oder Sparkasse, das ist unser Geld. Wenn man Ökonomen fragt, nennen sie meist mehrere Funktionen, die Geld zu erfüllen hat: Es dient als Tauschmittel, Zahlungsmittel, Wertmesser und Wertaufbewahrungsmittel. In dieser Ausstellung sind ganz andere Geldformen zu sehen. Es sind Gegenstände, die irgendwo in der Welt wenigstens eine der genannten Geldfunktionen erfüllt haben oder in Ausnahmefällen noch heute erfüllen. Sie öffnen unseren Blick in eine frühere Zeit und auf Menschen in entlegenen Gegenden, die weder Münzen noch Banknoten kannten und sich doch einfallsreich und selbstbewusst aus verfügbaren Materialien Medien schufen, die sie als Geldformen benutzten. Hier geht es beispielsweise um Metallbarren und Hacksilber aus der Frühzeit Europas, Bronze- und Eisengeldformen aus Afrika, Kakaobohnen, Kupferplatten und Muschelgeld aus Amerika, Bronze-Kauris, Messer- und Spatengeld aus Asien sowie Muschel- und Steingeld aus Ozeanien. Zur Ausstellung ist ein Begleit- und Katalogbuch mit zahlreichen Farb- und Schwarz/Weiß-Abbildungen erschienen. Es ist zum Preis von 19 Euro im Museum oder zuzügl. Versandkosten im Versand erhältlich. |
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