Die Hightech-Branchen sind in München zu Hause
Eine wichtige Säule des erfolgreichen Münchner Wirtschaftsstandortes ist der Hightech-Sektor. Er zeichnet sich durch eine große Bandbreite an
innovativen Technologien aus. Schließlich gibt es nirgendwo sonst in Deutschland mehr Unternehmen in der IT-, Software-, Kommunikations- und
Medienbranche als in und um München. Die rund 22.300 Firmen mit ihren mehr als 178.000 Beschäftigten fühlen sich in der Landeshauptstadt und
der Region München besonders wohl, so das Ergebnis der Studie zum IuK- und Medienstandort aus dem Jahr 2007. Firmen finden hier optimale
Arbeitsbedingungen, eine hervorragende Infrastruktur, hochqualifizierte Mitarbeiter und profitieren von der exzellenten Hochschul- und
Forschungslandschaft.
Internationale Konzerne der Automobilbranche wie BMW, Audi, MAN und Knorr-Bremse sind ebenfalls in der Landeshauptstadt und der Europäischen
Metropolregion München ansässig. Sie werden von einer großen Anzahl von kleinen und mittleren Zulieferbetrieben aus der Region mit den
notwendigen Dienstleistungen und Vorprodukten versorgt. Zum Wirtschaftswachstum tragen die rund 590 Unternehmen der Automotive-Industrie in und
um München und ihre rund 185.800 Beschäftigten wesentlich bei. Die Zahlen beziehen sich auf eine gemeinsame Studie des Referats für Arbeit und
Wirtschaft sowie der IHK für München und Oberbayern aus dem Jahr 2008. Die vielen Firmen der Automotive-Industrie in und um München und ihre
Beschäftigten tragen mit einem Anteil von über elf Prozent der Bruttowertschöpfung wesentlich zur Wirtschaftskraft bei. Von der Forschung
über die Entwicklung bis zur Fertigung und Zulieferbetriebe wird die gesamte Wertschöpfungskette in der Region erbracht.
Von der Grundlagenforschung der Luft- und Raumfahrt gehen wichtige Impulse für die Wirtschaft aus. Die noch junge Branche der Satellitennavigation
hat das Potenzial, zukünftig zur Schlüsselbranche in der Region zu werden. Eine gemeinsame Studie des Referats für Arbeit und Wirtschaft sowie der
IHK für München und Oberbayern hat diese Chancen näher untersucht. Im Jahr 2006 war 234 Unternehmen und sieben Forschungseinrichtungen sowie
Hochschulen aus dieser Branche im Wirtschaftsraum angesiedelt. Im Geschäftsjahr 2006 arbeiten rund 13.527 Beschäftigte in den Branchen Luftfahrt,
Raumfahrt und Satellitennavigation. In den Forschungseinrichtungen und Hochschulen arbeiten zusätzlich rund 1.700 Wissenschaftler an Themen mit
direktem Bezug zur Luft- und Raumfahrt.
Die Medizintechnik ist ebenfalls eine feste Größe in München. Den vorwiegend mittelständischen Unternehmen und ihren Mitarbeitern stehen in
dieser Technologiebranche in München besonders viele Forschungseinrichtungen gegenüber. Besondere Schwerpunkte bilden die Mechatronik, die
Telemedizin, minimal-invasive Technologien, computergestützte Verfahren und die personalisierte Medizin.
Der Wirtschaftsraum München ist ein international angesehener Biotechnologie-Standort; innerhalb Deutschlands spielt München gar die Hauptrolle
in der Branche. Als Motor dieser erfolgreichen Entwicklung gilt die enge Zusammenarbeit zwischen den zahlreichen natur- und biowissenschaftlichen
Forschungseinrichtungen und den in München ansässigen Firmen. Im Wirtschaftsraum München konzentriert sich die Biotechnologie auf zwei Standorte.
Im Südwesten Münchens, in Großhadern-Martinsried, sind Lehr- und Forschungsinstitutionen, wie beispielsweise das Klinikum Großhadern, das
Genzentrum der Ludwig-Maximilians-Universität sowie die Max-Planck-Institute für Biochemie und Neurobiologie, miteinander vernetzt. Der
Forschungsschwerpunkt in Freising-Weihenstephan im Norden Münchens liegt auf den Agrar-, Bio- und Ernährungswissenschaften. Im Jahr 2008
waren in der Europäischen Metropolregion 150 Biotechnologieunternehmen angesiedelt mit rund 8.000 Beschäftigten.
Schließlich stellen die optischen Technologien eine wichtige Säule des prosperierenden Hightech- Sektors in München dar. Am Wirtschaftsstandort
findet sich die ganze Bandbreite von klassischen, optischen Produkten über neueste Lasertechnologie bis hin zur Bio-Phonik. Die Querschnittsbranche
strahlt mit ihren Innovationen dabei in zahlreiche andere Hightech- Anwendungsbereiche aus, wie beispielsweise die Halbleiterindustrie, die
digitale Kameratechnik, die Medizintechnik sowie die Prüf- und Messtechnik. Die Stadt München gilt in dieser Branche als internationaler
Treffpunkt und die Münchner Messegesellschaft tritt als attraktiver Gastgeber für weltweit führende Messen auf.
Die Nanotechnologie ist in München ebenfalls Innovationsgeber. Davon zeugen nicht nur diverse Forschungsgruppen und Netzwerke an den beiden
Universitäten der Stadt, sondern auch das 2009 eröffnete Zentrum neuer Technologien, ZNT, im Deutschen Museum. Diese Zentrum stellt
Schlüsselbereiche der Forschung wie die Nano- und Biotechnologie vor.
Weiterführende Informationen zum Standort, einen Überblick über wichtige Forschungseinrichtungen, Interessenvertretungen und innovative Unternehmen
bieten die Brancheninformationsblätter und Studien.
Informationen zur Informations- und Kommunikationsbranche in München
Das aktuelle Branchenblatt informiert über den wichtigen ITK-Sektor, Forschungseinrichtungen, Netzwerke und Messetermine (pdf-Dokument, 318 KB)
Die Standortinformationen beinhalten Informationen zu den Telekommunikationsdienstleistern und zur Netzinfrastruktur in München (pdf-Dokument, 131 KB)
Standortinformationen zur Luft- und Raumfahrt in München
Das aktuelle Branchenblatt zum Luft- Raumfahrtstandort München (PDF 175 KB) 
Studie zu Luft- und Raumfahrt im Wirtschaftsraum München (2007)
Weitere Informationen zur Automobiltechnik in München
Das aktuelle Branchenblatt zur Automobiltechnik informiert über Forschungseinrichtungen, Netzwerke und Messetermine in München (PDF 154 KB)
Fahrzeugbau in der Europäischen Metropolregion München 2008
Das Referat für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München, die Industrie- und Handelskammer (IHK) für
München und Oberbayern und die IHK Schwaben haben gemeinsam eine Studie in
Auftrag gegeben, die den Fahrzeugbau in der EMM analysieren soll.
Das Cluster Fahrzeugbau mit seiner engen internen Vernetzung von Wissenschaft und
Wirtschaft, aber auch der Fahrzeughersteller und Zulieferindustrie untereinander
und ihrer externen Vernetzung mit zahlreichen anderen Branchen, ist eine
tragende Säule des Produktionsstandortes EMM. Befragt wurden alle Unternehmen,
die im technischen Sinn an der Entwicklung oder dem Bau von Kraftfahrzeugen
beteiligt sind, also Hersteller, Zulieferer und Hersteller von Investitionsgütern.
Die Studie kann beim Referat für Arbeit und Wirtschaft bestellt oder als pdf-Datei heruntergeladen werden.
Studie Biotechnologie- und Pharmaindustrie in der Europäischen Metropolregion München 2008
Die Europäische Metropolregion München (EMM) ist mit fast 400 Unternehmen
und acht renommierten Forschungseinrichtungen einer der Top-Standorte für die
Biotechnologie- und Pharmaindustrie in Europa. Mit einem Umsatz von 10,5 Milliarden
Euro im Jahr 2008 und über 30.000 Beschäftigten in Wirtschaft und Wissenschaft
leistet dieser Cluster einen erheblichen Beitrag zur Wirtschaftskraft der
EMM.
Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie „Biotechnologie- und Pharmaindustrie
2008 in der Europäischen Metropolregion München“, die die BioM GmbH
im gemeinsamem Auftrag der IHK für München und Oberbayern und des Referates
für Arbeit und Wirtschaft durchführte.
- Studie als Download (pdf)
Informationen zum Biotechnologie-Standort im Großraum München
Das Branchennetzwerk Bio M AG
Münchner Gewerbehöfe
Münchner Technologiezentrum (MTZ)

Das neue Infoblatt enthält alle Adressen der
Münchner Gewerbehöfe sowie des Münchner Technologiezentrums MTZ
Innovations- und Gründerzentrum Martinsried und Weihenstephan
Weitere Informationen zum Technologie-Standort
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