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Standortinformationen - München in Fakten und Zahlen


Die Landeshauptstadt München ist eine der erfolgreichsten deutschen Großstädte und zählt auch im internationalen Vergleich zu den führenden Wirtschaftsmetropolen. Global Player aber auch Hidden Champions des Mittelstandes und aufstrebende Start-up-Unternehmen schätzen die optimalen Bedingungen am Standort. Die breite und ausgewogene Wirtschafts- und Branchenstruktur, die hervorragende Infrastruktur sowie ein vielfältiges Kultur- und Freizeitangebot stehen für Münchens Attraktivität.
 

 

Bevölkerung

München ist mit rund 1,4 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern die drittgrößte Stadt Deutschlands. Menschen aus über 180 Nationen leben hier. Münchens Ausländeranteil ist mit 23 Prozent höher als der Landesdurchschnitt - wie bei allen prosperierenden Großstädten Europas. Über 40 Prozent der ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger stammen aus Ländern der Europäischen Union. Entgegen dem allgemeinen Bundestrend wird München weiterhin ein deutliches Bevölkerungswachstum prognostiziert. Steigende Geburtenzahlen sowie die Zuwanderung von vor allem jungen und gut ausgebildeten Menschen sollen in den nächsten 20 Jahren die Einwohnerzahl um knapp elf Prozent auf 1,5 Millionen ansteigen lassen.
 

Wirtschaftskraft

Die Landeshauptstadt München ist mit ihrem Umland das wirtschaftliche Kraftzentrum Bayerns. 21 Prozent der bayerischen Bevölkerung leben in der Region München und erwirtschaften rund 30 Prozent des bayerischen Bruttoinlandsprodukts. Dieses betrug im Jahr 2009 in München mehr als 70 Milliarden Euro und in der gesamten Region rund 125 Milliarden Euro. Der Dienstleistungssektor dominiert die Branchen der Region und hat einen Anteil von rund 75 Prozent an der Münchner Bruttowertschöpfung. Der Produzierende Sektor trägt 25 Prozent zur Münchner Bruttowertschöpfung bei. Bis zum Jahr 2025 wird ein signifikanter Zuwachs besonders für die wirtschaftsnahen Dienst­leistungen in den Bereichen Beratung, Sicherheit, Medizin-, Mess- und Steuertechnik sowie Kredit- und Finanzwesen erwartet.
 

Beschäftigung

In München, Deutschlands zweitgrößtem Beschäftigungsstandort, arbeiten knapp 954.000 Erwerbstätige. Rund 1,6 Millionen zählt die Gesamtregion, die bis zum Jahr 2025 noch einen Zuwachs von gut 112.000 Erwerbstätigen (knapp 7 Prozent) erwartet. Für die Stadt München sehen die Prognosen noch einen Anstieg von 4,1 Prozent voraus, also weitere 39.400 Erwerbstätige. Laut Prognose wird sich die Zahl der Erwerbstätigen mit 993.300 dann im Jahre 2025 der Millionengrenze annähern.
München ist im deutschen Großstadtvergleich weiter die Stadt mit der niedrigsten Arbeitslosenquote. Im Arbeitsagenturbezirk München waren im Jahresdurchschnitt 2010 rund 56.900 Menschen arbeitslos. Die Arbeitslosenquote sank von 5 Prozent im Vorjahr auf 4,7 Prozent in 2010.
 
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Kaufkraft

Münchens Kaufkraft liegt mit rund 24.900 Euro je Einwohner im Jahr 2010 knapp 30 Prozent über dem bundesdeutschen Durchschnitt und damit auch mit deutlichem Abstand über dem Wert aller anderen deutschen Großstädte. Darüber hinaus ist die Landeshauptstadt von drei der fünf kaufkraftstärksten Landkreise Deutschlands umgeben. Dazu zählen die Landkreise Starnberg und Ebersberg sowie der Landkreis München.
 

Immobilienmarkt

Büroflächen
Mit einem Flächenumsatz von 599.000 Quadratmetern konnte München 2010 einen Umsatzzuwachs von rund 11 Prozent verbuchen. Mit diesem Ergebnis liegt die Landeshauptstadt weiter an der Spitze der deutschen Bürostandorte, gefolgt von Frankfurt am Main mit 516.000 Quadratmetern und Berlin mit 512.000 Quadratmetern. Der Leerstand verzeichnete zwischen 2009 und 2010 einen leichten Anstieg. Im  gesamten Marktgebiet standen in 2010 rund 1,81 Millionen Quadratmeter Bürofläche leer, das waren 7,9 Prozent des Büroflächenangebotes. Dagegen verzeichneten Stadtteile mit hoher Nachfrage und geringem Flächenangebot wie der Bereich des Altstadtrings Leerstandsquoten von unter 4 Prozent. Die durchschnittliche Büromiete sank bis 2010 leicht von 16,90 Euro pro Quadratmeter auf 16,80 Euro pro Quadratmeter.
 
Wohnungsmarkt
Dem Münchner Wohnungsmarkt liegt ein etwa zehnjähriger Zyklus zugrunde. Der letzte Mietpreishöhepunkt lag in den Jahren 2001/2002. Dem schlossen sich Jahre leicht nachgebender Mieten an. Seit dem Jahr 2006 sind wieder steigende Mieten zu verzeichnen. Dies erklärt, warum auch 2010 die Erstbezugsmiete nochmals, wenngleich auch moderat, auf 13,20 Euro pro Quadratmeter angestiegen ist.
 
(Stand September 2011)
 
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Weiterführende Informationen



 

Kontakt


Referat für Arbeit und Wirtschaft
Wirtschafts- und beschäftigungspolitische Grundsatzfragen
Herzog-Wilhelm-Straße 15
80331 München
E-Mail: eva.schweigard@muenchen.de