
Wissenschaftsstandort Europäische
Metropolregion München
Münchens Oberbürgermeister und Vorstandsvorsitzender des Europäische
Metropolregion München e. V. (EMM) Christian Ude stellte am Freitag,
26. Februar, im Rahmen einer Veranstaltung der „Münchner Zukunftsreihe“
eine neue Studie vor, die das Potenzial des Wissenschaftsstandortes EMM
untersucht. Die Prognos AG befragte dafür im Auftrag des Referats für
Arbeit und Wirtschaft und des Europäische Metropolregion München e.V.
Hochschulen, Institutionen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen
und Technologietransfergesellschaften. Auf dem Podium diskutierten mit
Oberbürgermeister Ude: Cornelia Rudloff-Schäffer (Präsidentin des
Deutschen Patent- und Markenamtes), Michael Astor (Prognos AG) und
Prof. Dr. Peter Gritzmann (Vizepräsident der TU München).
EMM ist Top-Wissensstandort
Im Mittelpunkt des Gutachtens stehen die Beschäftigungseffekte, Umsätze
und die Auswirkungen auf die Gesellschaft, die von den
Wissenschaftseinrichtungen ausgehen. Informationen zum Wissensnetzwerk
der EMM und den Kooperationen sowie Handlungsempfehlungen zur Stärkung
des Wissenschaftsstandortes ergänzen die Studie. Die Studie zeigt, dass
die EMM Deutschlands führende Wissensregion ist. Sowohl wegen der
Breite und Vielfalt der Akteure in Wissenschaft und Wirtschaft als auch
wegen der Intensität des Zusammenwirkens der beteiligten Akteure.
Zahlreiche regionale Kooperationen und unterstützende Aktivitäten der
öffentlichen Hand machen die EMM zu einem innovativen und
wirtschaftlich starken Standort, stellen die Forscher fest.
Die Studie untersucht auch die regionalwirtschaftlichen Effekte
wissenschaftlicher Einrichtungen. So liegt die EMM bei der Zahl der
Beschäftigten in Forschung und Entwicklung in Deutschland vorne und
belegt bei den Patentanmeldungen nach Stuttgart Platz zwei. Die
wissenschaftlichen Einrichtungen schaffen oder erhalten rund 59.000
Arbeitsplätze, von denen
33.000 bei wissenschaftlichen Einrichtungen selbst angesiedelt sind. In
keiner anderen Region in Deutschland gibt es so viele
sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Forschung und Entwicklung
wie in der EMM. Ihr Anteil ist fast doppelt so hoch wie im
Bundesdurchschnitt.
Wirtschaftsreferent Dieter Reiter:
Bedeutung von Wissenschaft und Forschung unterstreichen
Münchens Referent für Arbeit und Wirtschaft Dieter
Reiter: „Die Ergebnisse der Studie, die dem Wirtschaftsraum der EMM und
damit natürlich auch München in weiten Bereichen sehr gute Ergebnisse
attestieren, bestärken mich darin, die Bedeutung von Wissenschaft und
Forschung für einen hervorragenden Wirtschaftsstandort auch weiterhin
zu unterstreichen. Es ist daher mein Ziel, auch von Seiten der
Landeshauptstadt München mit wichtigen Partnern den Dialog zwischen
Wissenschaft und Wirtschaft noch weiter auszubauen und zu forcieren.
Daher muss insbesondere der Mittelstand noch stärker als bisher
angesprochen und einbezogen werden.“ Reiter gibt zu bedenken: „Bei
allem guten Abschneiden im internationalen Vergleich, muss aber auch
ein besonderer Augenmerk auf den internationalen Wettbewerb der
Forschungsstandorte gelegt werden.“
Die Sudie zum Herunterladen:
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