Frühkindliche Gesundheitsförderung



Unsere Kleinsten - aktuelle Tipps

Finger- und Bewegungsspiele



Verse zum Streicheln und Schmusen

Fingerspiele unterstützen die Körperwahrnehmung des Kindes, fördern die Aufmerksamkeit des Kindes, das Ausdrücken von Emotionen, die Mutter/Vater - Kind - Interaktion und machen Spaß!

Spiel des Monats


Zehn Finger haben wir

Eins, zwei, drei, vier, fünf,
sechs, sieben, acht, neun, zehn.
Zehn Finger haben wir
An beiden Händen hier.
Seht, wie sie fröhlich sind.
Sie spielen mit jedem Kind,
beugen und strecken sich,
grüßen sich freundschaftlich,
legen sich Hand in Hand,
falten sich gewandt.
Wollen nun nichts mehr tun,
nur noch im Bettchen ruhn.

Bis zehn zählen. Die einzelnen Finger jeweils strecken oder beugen.
Bei "legen sich Hand in Hand" eine Hand in die andere legen.
Bei "Bettchen" beide Hände zusammenlegen, an die Wange schmiegen.


Weitere Fingerspiele


Es regnet ganz sacht

Es regnet ganz sacht
Nun schon eine Nacht.
Jetzt regnet es sehr,
gleich regnet es mehr.
Es donnert und blitzt,
Sabinchen gleich flitzt.
Hinein in das Haus, dann schaut sie heraus und sagt: "Oh, wie fein!
Nun ist Sonnenschein!"

Mit den Fingerspitzen auf die Tischplatte trommeln, langsam ansteigendes Tempo.
Faust bilden und trommeln.
Eine Hand stellt das "Haus" dar, die andere "Sabinchen", die man mit zwei Fingern auf dem Tisch laufen lässt.



Morgens früh um sechse kommt die kleine Hexe;
morgens früh um sieben schabt sie gelbe Rüben;
morgens früh um acht wird Kaffee gemacht;
morgens früh um neune geht sie in die Scheune;
morgens früh um zehne holt sie Holz und Späne;
feuert an um elf, kocht dann bis um zwölf.
Fröschlein, Krebs und Fisch.
Hurtig, Kinder, kommt zu Tisch.

(Man kann das Reimwort mit der Zeit auslassen. Je nach Alter und Sprachvermögen kann das Kind den Reim vielleicht ergänzen.)



Mein Püppchen, das lieb ich

Mein Püppchen, das lieb ich,
ich näh ihm ein Kleid,
das darf nicht zu eng sein
und auch nicht zu weit.

Ich wasche die Hemdchen und
Strümpfchen ihm rein.
Dann koch ich ein Süppchen
und wiege es ein.

Rechte Hand als Püppchen auf den linken Arm legen und an den Körper drücken oder wiegen.
Das Nähen nachahmen, "eng" und "weit" mit beiden Händen zeigen.
Das Waschen und das Umrühren der Suppe andeuten.
Zuletzt die Anfangsbewegung wieder darstellen.



Zwergenstreit

Da droben auf dem Berge,
da ist der Teufel los!
Da zanken sich fünf Zwerge
um einen dicken Kloß.
Der erste will ihn haben,
der zweite lässt ihn los,
der dritte fällt in’n Graben,
dem vierten platzt die Hos,
der fünfte schnappt den Kloß und isst ihn auf mit Soß!

Die Hände deuten den Berg an und beschreiben den dicken Kloß.
Vom Daumen bis zum kleinen Finger des Kindes wird für jeden Zwerg ein anderer Finger angetippt.



Zwei Mädchen wollten Wasser holen

Zwei Mädchen wollten Wasser holen,
zwei Knaben wollten pumpen.
Da guckt der Herr zum Fenster raus
Und sagt „ Ihr seid Halunken“.
Ihr habt die ganze Nacht gepumpt
Und habt die Pumpe leer gepumpt,
nun dürft Ihr nicht mehr pumpen!
Dann ging er wieder rein,
und trank ein Gläschen Wein.
Bald kam er wieder raus,
da rissen alle aus.

Finger so ineinander verschränken (verkehrt herum falten), dass rechts und links nur Daumen und Zeigefinger frei beweglich sind. rechts sind die Mädchen, links die Buben, die im Rhythmus des Verses zueinander bewegt werden.



Frau Meise

In den Zweigen turnt Frau Meise,
sucht sich eine Morgenspeise.
Putzt sich, labt sich, hebt die Schwingen,
muss den Kindern Futter bringen.
Katze schleicht auf leisen Beinen,
und die kleinen Meisen weinen.
Mutter Meise hört's voll Schrecken.
Werden sie sich gut verstecken?
Alle sind gesund, zi-wied,
singen froh ihr erstes Lied, piep, piep.

Ellbogen der linken Hand aufstützen, mit den gespreizten Fingern einen Baum andeuten. Zeigefinger der rechten Hand ist die Meise. Bewegungen laut Text ausführen. Die recht Hand ist die Katze; die Finger der linken Hand sind die Meisen, die sich erst verstecken, dann hervorkommen und piepsen.



Wir spielen und fangen lustig an

Wir spielen, wir spielen und fangen lustig an:
Und wenn der Daumen nicht mehr kann,
dann kommt der Zeigefinger dran.
Wir spielen, wir spielen und fangen lustig an.

Der genannte Finger pocht im Rhythmus auf den Tischrand.
Alle Finger werden so gespielt, dann folgen:
das ganze Händchen (mit der flachen Hand schlagen),
das Fäustchen und der Ellenbogen (mit der Faust schlagen),
die Füße (stampfen),
das Köpfchen (nicken).



Große Uhren gehen tick-tack

Mit den Händen, dem Kopf oder den Beinen das Uhrenticken in entsprechend unterschiedlichem Tempo nachahmen. Oder die Finger in unterschiedlichem Tempo auf dem Tisch klopfen lassen.

Große Uhren gehen tick-tack, tick-tack,
kleine Uhren gehen tick-tack, tick-tack, tick-tack, tick-tack,
und die kleinen Taschenuhren: ticke-tacke, ticke-tacke, ticke-tacke, tick!



Schnick und Schnack

Die Daumen stecken in den Fäusten, werden bei "aus dem Sack" blitzschnell in die Höhe gestreckt. Wenn die "Hampelmänner" tanzen sollen, kreisen die Fäuste umeinander. Das Spiel kann beliebig oft wiederholt werden

Zwei Hampelmänner aus dem Sack!
Der eine heißt Schnick, der andere Schnack.
Schnick hat ein Krönchen und Schnack einen Kranz,
so gehen die beiden zum lustigen Tanz.
Sie tanzen so manierlich
Mit Schritten fein und zierlich.
Zuletzt gehen Schnick und Schnack
zurück in ihren Sack.



Fünf Finger

Die Finger (am Daumen beginnen), bis zum kleinen Finger einzelnen der Reihe nach zeigen. Eine Hand in die andere legen und umschließen ("Bettlein").

Zum Däumchen sag ich eins,
zum Zeigefinger zwei,
zum Mittelfinger drei,
zum Ringfinger vier,
zum kleinen Finger fünf!
Hab alle ins Bettlein schlafen gelegt,
still, dass keines sich mehr regt.



Die Fischlein

Die "Fischlein" werden durch Aneinanderlegen der Hände gebildet. Während des Sprechens die Hände schlängelnd vorwärts bewegen.

Lustig im klaren Bächlein [Wellenbewegungen mit beiden Händen nachahmen]
Spielen die kleinen Fischlein,
sie schwimmen
darinnen herum,
bald sind sie grad,
bald sind sie krumm,
aber immer
sind die Fischlein stumm.



Zehn Finger haben wir

Eins, zwei, drei, vier, fünf,
sechs, sieben, acht, neun, zehn. [alle Finger stellen sich mit eine kurzen "Nicken" vor]

Zehn Finger haben wir
An beiden Händen hier.
Seht, wie sie fröhlich sind.
Sie spielen mit jedem Kind,
beugen und strecken sich,
grüßen sich freundschaftlich,
legen sich Hand in Hand, [eine Hand in die andere legen]
falten sich gewandt.
Wollen nun nichts mehr tun,
nur noch im Bettchen ruhn. [beide Hände zusammenlegen, an die Wange schmiegen]



Das Nest

Ein aufgestellter Arm ist der "Baum", die hohle Hand ist das "Nest". Mit zwei Fingern den Arm hinaufschleichen.
Das Fortfliegen der Vögel wird mit den Händen, die auf und abschwingen, dargestellt.

Auf dem Apfelbaum
ist ein kleines Nest,
Vöglein im Baum
schlafen so fest.
Katze klettert auf den Baum,
weckt die Vöglein aus dem Traum.
Seht! Sie fliegen wie der Wind,
fort aus ihrem Nest geschwind.



Ellenbogen aufstützen, Hände gegeneinander halten, ein Dach bilden, dieses schräg neigen, pusten. Bei "1, 2, 3" wiederum ein Dach mit den Händen bilden.

Mein Häuschen ist nicht ganz gerade,
ist das aber schade!
Mein Häuschen ist ein bisschen krumm,
ist das aber dumm!
Huu - bläst da der Wind herein,
bautz - fällt das ganze Häuschen ein!
1, 2, 3, schaut nur, schaut!
Jetzt ist es wieder aufgebaut!



Die Finger (Daumen beginnend), bis zum kleinen Finger einzelnen der Reihe nach zeigen. Eine Hand in die andere legen und umschließen ("Bettlein").

Zum Däumchen sag ich eins,
zum Zeigefinger zwei,
zum Mittelfinger drei,
zum Ringfinger vier,
zum kleinen Finger fünf!
Hab alle ins Bettlein schlafen gelegt,
still, dass keines sich mehr regt.



Die Ellbogen aufstützen - die Hände schwenken als Fähnchen hin und her.

Wie das Fähnchen auf dem Turme
sich kann drehen bei Wind und Sturme,
so soll sich mein Händchen drehn,
dass es eine Lust ist anzusehen.



Die Hände zu Fäusten schließen, wobei der linke und der rechte Daumen aufgestellt sind. Die linke und rechte Faust abwechselnd nach oben bewegen (Himpelchen und Pimpelchen steigen auf den Berg).

Die Fäuste werden über dem Kopf aneinander gelegt (sie sitzen auf dem Berg).

Die beiden Daumen in die Faust stecken (sie sind im Berg verschwunden). Geräusche des Schlafens nachahmen.


Himpelchen und Pimpelchen
stiegen auf einen Berg.
Himpelchen war ein Heinzelmannn
und Pimpelchen ein Zwerg.

Sie blieben lange da oben sitzen
Und wackelten mit den Zipfelmützen.

Doch nach vielen Wochen
sind sie in den Berg gekrochen,
dort schlafen sie in guter Ruh.
Seid mal still und hört ihnen zu !
Krr - krr - krr - !



Beim Reiten auf den Knien liebt das Kind die rhythmischen Bewegungen, die sich mit dem "Plumps" auflösen und durch das Festhalten ein Gefühl der Geborgenheit auslösen.

Hoppe hoppe Reiter,
wenn er fällt, dann schreit er,
fällt er in den Graben, fressen ihn die Raben,
fällt er in die Hecken, fressen ihn die Schnecken,
fällt er in den Sumpf, macht der Reiter plumps.



Man nimmt die Hand des Kindes, gibt einen leichten Klaps auf den Handteller. Nach dem Spruch krabbelt man die Hand des Kindes ein wenig.

Hast 'nen Taler,
geh auf den Markt,
kauf dir 'ne Kuh,
Kälbchen dazu.
Kälbchen hat ein Schwänzchen,
macht : dideldideldänzchen.



Die Finger der rechten Hand krabbeln langsam den Arm des Kindes hinauf. "Sonnenkäferpapa und Sonnenkäfermama" sind Daumen und Zeigefinger der rechten Hand. Die "Sonnenkäferkinderlein" sind die Finger der linken Hand.

Erst kommt der Sonnenkäferpapa;
dann kommt die Sonnenkäfermama.
Und hintendrein, ganz klitzeklein, die Sonnenkäferkinderlein
und hintendrein, ganz klitzeklein, die Sonnenkäferkinderlein.

Sie haben rote Röckchen an mit kleinen schwarzen Pünktchen dran.
So machen sie den Sonntagsgang auf unsrer Gartenbank entlang.

Erst kommt der Sonnenkäferpapa;
dann kommt die Sonnenkäfermama!
Und hintendrein ganz klitzekein, die Sonnenkäferkinderlein.



Während des Sprechens fassen Sie die Hände des Kindes und schlagen die Handflächen leicht gegeneinander. Beim letzten Satz ahmen Sie die Bewegung des Kucheneinschiebens in den Backofen nach.

Backe, backe, Kuchen,
Der Bäcker hat gerufen:
Wer will guten Kuchen backen,
der muss haben sieben Sachen:
Eier und Schmalz,
Butter und Salz,
Milch und Mehl,
Safran macht den Kuchen gel '.
Schieb, schieb in den Ofen rein!



Während des Sprechens drücken Sie vorsichtig mit Daumen und Fingerspitzen die einzelnen kleinen Finger:

Das ist der Daumen.
Der schüttelt die Pflaumen.
Der hebt sie auf.
Der bringt sie nach Haus.
Und der Kleine isst sie alle, alle auf.



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