Psychiatrische Hilfen

Erkrankungsformen





Gesundheit


Wieweit wir bei guter psychischer Gesundheit sind und uns so fühlen, ergibt sich aus einem Zusammenspiel von inneren und äußeren, objektiven und subjektiven Faktoren und Umständen. Persönliche Erfahrungen und Zukunftsaussichten spielen dabei ebenso eine Rolle wie unsere körperliche und emotionale Verfassung, unser soziales Eingebunden-Sein und unsere Möglichkeiten, uns wirksam für die Gestaltung unseres Lebens einzusetzen.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO sagt dazu 1992 in ihrer Ottawa-Charta: "Gesundheit wird von Menschen in ihrer alltäglichen Umwelt geschaffen und gelebt: dort, wo sie spielen, lernen, arbeiten und lieben. Gesundheit entsteht dadurch, dass man sich um sich selbst und für andere sorgt, dass man in die Lage versetzt ist, selber Entscheidungen zu fällen und eine Kontrolle über die eigenen Lebensumstände auszuüben, sowie dadurch, dass die Gesellschaft, in der man lebt, Bedingungen herstellt, die allen ihren Bürgern Gesundheit ermöglicht."


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Diagnosen und Therapien


Wenn Sie hier - oder anderswo - nüchterne Informationen zu einzelnen Erkrankungen und Therapieformen lesen, denken Sie daran, dass es sich um allgemeine Auskünfte handelt. Diese können nicht ohne "Übersetzung" auf Ihre persönliche Situation übertragen werden - weder von Ihnen selbst noch von Mitmenschen.
Sie können diese Beiträge als Anregungen nehmen, ihre eigene Selbstsorge und ihre Beschäftigung damit zu vertiefen. Sie können dann möglicherweise leichter mit vertrauten Menschen und Expertinnen oder Experten sprechen, sich gezielt weiterhelfen (lassen).
Für die verständliche Beschreibung der verschiedenen Formen psychischer Erkrankungen finden Sie im Internet Fachportale von renommierten Institutionen.

Einen Überblick bietet das Psychiatrienetz www.psychiatrie.de, der bundesweite Zusammenschluss wichtiger Fachverbände, der Betroffenen-Organisationen und des Psychiatrie-Verlages: die wichtigsten Diagnosen-Bereiche werden knapp und verständlich dargestellt, und der Bezug zu Therapieformen und Gesundheitsaussichten geknüpft: Abhängigkeiten - Angst/Zwang - Borderline - Depression - Manie - Schizophrenie.

Quelle ist hier ein Basistext von Herrn Prof. Finzen und Frau Prof. Hofmann-Richter: "Die wichtigsten psychischen Krankheiten", entnommen aus dem empfehlenswerten Buch des Bundesverbandes der Angehörigen psychisch Kranker e.V.: "Mit psychisch Kranken leben. Rat und Hilfe für Angehörige." Psychiatrie-Verlag: Bonn, 2002.



Kompetenznetze in der Medizin

Das Bundesgesundheitsministerium fördert seit Ende der 90er Jahre die Bildung von "Kompetenznetzen" in der Medizin bezüglich der großen Krankheitsgruppen: Klinische Forschungseinrichtungen konnten sich bundesweit vernetzen und ihre Anstrengungen bündeln. Daraus entstanden u.a. die Kompetenznetze für Depression, für Schizophrenie und für Demenz. In deren Internetauftritten sind aktuelle Informationen aus Forschung und Praxis, aus Betroffenen- und Angehörigensicht gebündelt. Das Niveau der Beiträge reicht von allgemeiner Verständlichkeit bis hin zu wissenschaftlichen Fragestellungen. Es können eigene Fragen per e-mail gestellt werden, und ebenso ist eine Liste mit Antworten auf häufig gestellte Fragen abrufbar:



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Linkliste


Eine sehr umfangreiche und gut gegliederte Liste mit Links auf renommierte Internetseiten bietet der Auftritt des "Zentralinstituts für seelische Gesundheit" in Mannheim, einer klinischen Forschungseinrichtung, die als Stiftung verschiedener öffentlicher und privater Geldgeber tätig ist:




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