Psychiatrische Hilfen
Malereien eines Psychiatrie-Patienten
Galerie - Abteilung Psychiatrie und Sucht

Vorderseite
Originalgröße: 30 x 30 Zentimeter

Rückseite
Originalgröße: 30 x 30 Zentimeter
Die Kunst ist seine Leidenschaft.
Karl Woitaßek (geb 1946) holt sich im Malen ein Stück Paradies zurück.
Er malt seit fast 40 Jahren, war im Alter von 23 für ein Jahr bei Rainer
Joachims an der Kunstakademie in München, entwickelte schon früh einen
starken Hang zur konstruktivistischen Malerei, der er sich mittlerweile ganz verschrieben
hat. "Meine Bilder stellen für mich den höchsten Wert dar. Sie
sind stellvertretend für das Paradies, Menschen und ethische Moderne".
Sie sind von beiden Seiten bemalt (Acryl auf Papier), kommen bei einer dreidimensionalen
Präsentation zu ihrer eigentlichen Wirkung. Die Idee der beidseitigen Bemalung
geht zurück auf janusköpfige bemalte Skulpturen in einer Kirche in seiner
Heimatstadt Opola/Polen, die einen tiefen, bleibenden Eindruck auf ihn hinterlassen
haben. Woitaßek kommentiert die einzelnen Bilder nur sehr spärlich,
oft in ähnlichen oder identischen Formulierungen.
Als 16jähriger siedelte er mit seiner Familie nach Deutschland über.
Bis heute ist Opola sein emotionaler und ästhetischer Bezugspunkt. Er würde
gerne dahin zurückkehren, wenn seine soziale Situation das zuließe.
Seit Ende der 90er lebt Karl Woitaßek im Haus Regenbogen, einem Wohnheim
für ehemalige Psychiatriepatienten auf dem Gelände des Bezirkskrankenhauses
Haar.

Vorderseite
Originalgröße: 30 x 30 Zentimeter

Rückseite
Originalgröße: 30 x 30 Zentimeter

Vorderseite
Originalgröße: 30 x 34 Zentimeter

Rückseite
Originalgröße: 30 x 34 Zentimeter

Vorderseite
Original-größe: 20 x 30 Zenti-meter

Rückseite
Original-größe: 20 x 30 Zenti-meter

Vorderseite
Original-größe: 20 x 20 Zenti-meter

Rückseite
Original-größe: 20 x 20 Zenti-meter

Vorder- und Rückseite identisch
Originalgröße: 20 x 20 Zentimeter
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