Mit MigrantInnen für MigrantInnen
Interkulturelle Gesundheit in München
Aktuell
Auszeichnung der Absolventinnen und Absolventen des MiMi-Gesundheitsprojekts
Am Donnerstag, 17. Dezember 2009 werden die neuen Gesundheitsmediatorinnen und
Mediatoren des MiMi-Gesundheitsprojekts München (Mit Migranten für Migranten
– Interkulturelle Gesundheit in Deutschland) im Neuen Rathaus ausgezeichnet.
In einem feierlichen Rahmen übergibt Joachim Lorenz, Referent für Gesundheit
und Umwelt, die Zertifikate an die Absolventinnen und Absolventen des 2. MiMi-Ausbildungslehrganges.
„Als wir vor knapp 5 Jahren in Kooperation mit dem Bayerischen Zentrum für
Transkulturelle Medizin das Projekt ins Laufen gebracht haben, haben wir uns gewünscht,
dass es ein erfolgreiches Projekt wird. Heute kann ich sagen, dass sich dieser
Wunsch erfüllt hat. Aus einem Modellprojekt ist ein Projekt mit einer stabilen
Struktur geworden, das mittlerweile auch in Bayern in fünf Städten vertreten
ist“, so Lorenz.
Das Gesundheitsprojekt MiMi dient der Gesundheitsförderung und Prävention
fremdsprachiger Münchner Bürgerinnen und Bürger. Die darin engagierten
interkulturellen Gesundheitsmediatorinnen und -mediatoren führen in München
muttersprachliche Informationsveranstaltungen in 25 Sprachen durch.
Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!
Kontakt
Für die Vermittlung von Mediatorinnen und Mediatoren sowie für die Durchführung
von Informationsveranstaltungen zur Gesundheitsförderung und Prävention
für Migrantinnen und Migranten wenden Sie sich bitte an:
Britta Lenk-Neumann
Tel. (089) 439 09 028
Lenk-Neumann@bayzent.de
Bayerisches Zentrum für Transkulturelle Medizin e.V.
Sandstraße 41 Rgb.
80335 München
Tel. (089) 542 90 665
info@bayzent.de
Informationen zum Projekt erhalten Sie beim:
Referat für Gesundheit und Umwelt
Hubert Schiefer
Bayerstraße 28a
80335 München
Tel. (089) 233 - 4 75 65 (Mo - Do)
hubert.schiefer@muenchen.de
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Informationskampagnen
In München wurden 30 Migrantinnen und Migranten zwischen April und Juli 2005
geschult. Seit Herbst 2005 führen sie Informationskampagnen zum deutschen
Gesundheitswesen und zu wichtigen Gesundheitsthemen für ihre Landsleute durch.
Projektsprachen sind Russisch, Türkisch, Serbisch, Kroatisch, Bosnisch, Arabisch,
Französisch, Englisch, Albansich, Italienisch, Kurdisch, Persisch, Griechisch,
Polnisch, Spanisch und Vietnamesisch. Für München werden insgesamt 25
Sprachen angeboten.
Die interkulturellen Mediatorinnen und Mediatoren sind in folgenden Themen der
Gesundheitsförderung und Prävention geschult:
- Migration und Gesundheit
- Das deutsche Gesundheitswesen
- Alkoholkonsum und Hintergründe
- Umgang mit Medikamenten
- Kindergesundheit und Unfallprävention
- Familienplanung und Schwangerschaft
- Ernährung und körperliche Bewegung
- Mundgesundheit
- Tabakkonsum, Tabakentwöhnung
- Seelische Gesundheit
- Vermeidung von Übergewicht
- Alter, Gesundheit und Pflege
- Erste Hilfe beim Kind
Die Mediatorinnen und Mediatoren führen Informationsveranstaltungen in sozialen
Einrichtungen, kulturellen Zentren, Vereinen, Arztpraxen oder Betrieben durch.
Interessierte Einrichtungen können sich an das Bayerische Zentrum für
Transkulturelle Medizin wenden. Für die Veranstaltungen entstehen keine Kosten.
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Mehrsprachiger Gesundheitswegweiser
Im Rahmen des Projektes wurde als ein zentraler Projektbaustein ein mehrsprachiger
Gesundheitswegweiser erstellt, in dem das deutsche Gesundheitswesen und Themen
zur Gesundheitsprävention verständlich dargestellt sind.
Der Gesundheitswegweiser liegt in den Sprachen Arabisch, Bosnisch, Deutsch, Englisch,
Französisch, Kroatisch, Russisch, Serbisch und Türkisch vor.
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Kooperationspartner

Das MiMi Gesundheitsprojekt wird im Auftrag des BKK Bundesverbandes vom Ethno-Medizinischen-Zentrum
e.V. (Hannover) in verschiedenen Städten und Landkreisen durchgeführt.
In München wird MIMI vom Referat für Gesundheit und Umwelt in Kooperation
mit dem Bayerischen Zentrum für Transkulturelle Medizin e.V. getragen und
mit Unterstützung verschiedener Träger und Projekte für und mit
Migrantinnen und Migranten umgesetzt.
Fachstelle Migration und Gesundheit
Die Fachstelle des Referates für Gesundheit und Umwelt setzt sich für
die Gesundheitsförderung von Migrantinnen und Migranten ein.
Themenportal "Migration und Integration"
Umfangreiche Informationen zu Beratungsstellen und Themen rund um Migration und
Integration finden Sie im neuen Themenportal der Landeshauptstadt München
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Projekte