Ernährung



Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen. Die Ernährung steuert für den Menschen sein körperliches, geistiges und soziales Wohlbefinden. Allerdings leiden heute sehr viele Menschen unter ernährungsbedingten Krankheiten. Zunehmend wird auch Herkunft und Zusammensetzung der Lebensmittel zum Thema. Bio-Lebensmittel, Gentechnik, Lebensmittelüberwachung und -sicherheit, Verbraucherschutz und Gesundheit schaffen ein neues Bewusstsein im Umgang mit unseren Lebensmitteln.

Themen



Projekte



Agenda 21: Biostadt München


Bio ist gesund, schmeckt und tut gut!
Mehr ökologische Lebensmittel in Kindergärten und Schulen, in Kantinen, Gaststätten und in der eigenen Küche – das wollen das Referat für Gesundheit und Umwelt und seine Projektpartner mit dem Projekt "Biostadt München" erreichen.



Agenda 21: Gut essen in der Region


Das Agenda 21-Büro entwickelt, unterstützt und führt Projekte und Kooperationen durch, die eine gesunde (ökologische) Ernährung fördern. Regionale Vermarktung und fairer Handel sind wichtige Ziele.



Agenda 21: München Café


Mit dem Kauf von München Café leistet jeder einen Beitrag für eine gerechtere Welt. Der faire Handel versetzt die Kaffeebauern aus dem Hochland Südamerikas in die Lage, selbst für eine Verbesserung ihrer Lebensbedingungen zu sorgen.
München Café schützt auch das Klima: Pro Packung gehen ca. 5 Eurocent an Münchens Projektpartner in Peru zum erhalt des Regenwaldes.

Zu kaufen gibt es den München Café z.B. in den Filialen der Hofpfisterei in München.



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Agenda 21: Kantine 21


1996 wurde das Projekt "Kantine 21" ins Leben gerufen. Ziel war die Erhöhung der Attraktivität von Kantinenessen, die Einsparung von Ressourcen bei den Betriebsabläufen und die Anpassung der Speisen an ein erhöhtes Gesundheitsbewusstsein. Das Kantine 21-Projekt wurde auf andere Einrichtungen der Außer-Haus-Verpflegung ausgeweitet. Kinderkrippen, Casinos in Banken, Versicherungen und produzierendem Gewerbe verarbeiten im zunehmenden Maße ökologische Lebensmittel und bieten eine gesunde Speisenauswahl an.



APUG


Durch das 1999 ins Leben gerufene bundesweite Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit (APUG) wird das Verständnis in der Bevölkerung für umweltbedingte gesundheitliche Risiken erhöht und die Lebensqualität durch Verbesserung der Umwelt- und Umgebungsbedingungen gesteigert. Seit April 2004 wird das Aktionsprogramm in München umgesetzt. Im Rahmen vielfältiger Aktionen wird auch bei Kindern ein Bewusstsein für gesunde Ernährung geschaffen (Ernährungsparcours, Kochkurs für Jungen, "Fit & Gut drauf").



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Regional und/oder biologisch Einkaufen


Regionale, ökologisch angebaute Lebensmittel haben viele Vorteile:
  • Eine geschmackvolle vielseitige, an Vitalstoffen reichhaltige Ernährung ist neben Bewegung die beste Vorsorge gegen unsere Zivilisationskrankheiten.
  • Gesunde, schadstofffreie Lebensmittel tragen wesentlich zur Gesundheit des Menschen bei, zum Wohlbefinden sowie zu mehr Genuss und Lebensfreude
  • Durch die regionale Vermarktung bleiben die Vermarktungswege transparent, ein Besuch beim Erzeuger überzeugt von der Produktqualität.
  • Die Transportwege sind kurz, das schützt das Klima. Die Ware bleibt frisch, die Produkte werden reif und vital geerntet.
  • Arbeitsplätze werden in der Region erhalten und damit eine Agrarstruktur, die sich in einer vielseitigen Kulturlandschaft widerspiegelt.
  • Boden und Wasser werden durch Verzicht auf Kunstdünger und chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel von Schadstoffen freigehalten, die ökologische Vielfalt und die Fruchtbarkeit gefördert. Nachhaltig wird die Natur durch Achtung des Ökosystems Boden geschont.
  • Tiere werden artgerecht aufgezogen und erhalten betriebseigene Futtermittel, ohne Zugabe von Tierkörpermehlen, Hormonen und Antibiotika. Sie übertragen keine Krankheiten auf den Menschen.

Im Gegensatz zu konventionellem Anbau sind Produkte aus ökologischem Anbau weniger mit Schadstoffen belastet, haben in der Regel einen höheren Nähr- und Wirkstoffgehalt, sind garantiert gentechnikfrei und nicht radioaktiv bestrahlt. Es wird auf eine nährstoffschonende Weiterverarbeitung der Grundnahrungsmittel geachtet, die auf die Zugabe von Geschmacksverstärkern, Farbstoffen und künstlichen Aromen verzichtet.

Biologische Lebensmittel sind inzwischen aus aller Welt in Biosupermärkten und Naturkostläden erhältlich. Wer auf regionalen Anbau Wert legt, muss auch hier die Augen offen halten und Produkte von regionalen Anbietern wählen (siehe Bayerisches Öko-Siegel).



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Bio für Einsteiger - klein anfangen!


  • Tauschen Sie nur einzelne Produkte, wie Kartoffeln, Karotten, Eier, Milch, Nudeln, Backwaren gegen Bioprodukte ein.
  • Fangen Sie mit einem Bioessen pro Woche an wie Milchreis oder Quarkauflauf mit Obst der Saison, Nudeln mit Gemüse, Karotten-Kartoffelauflauf, Gemüseeintöpfe.
  • Kaufen Sie Obst und Gemüse in der Haupterntezeit ein, vor allem regional angebaute Sorten, eventuell beim Direktvermarkter (Biohof).
  • Achten Sie auf preisgünstige Angebote während der Erntezeit beim Biosortiment der Supermärkte, auf den Wochenmärkten und in Bioläden.
  • Betreiben Sie Vorratshaltung und lagern Sie größere preisgünstige Mengen Kartoffeln, Karotten oder Äpfel ein oder frieren Sie Saisongemüse portioniert ein.
  • Verwenden Sie nur möglichst frische Zutaten und verzichten Sie auf Fertigprodukte - das bringt mehr Geschmack und spart Geld.
  • Kochen Sie mit weniger Fleisch und dafür mehr Gemüse und Getreideprodukten, das gleicht den höheren Preis aus. Für Aufläufe und Eintöpfe genügt oft die halbe Fleischmenge, dafür für den Geschmack viel Kräuter verwenden.


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Warenzeichen und Qualitätssiegel


Auf das Siegel kommt es an: Neben dem Biosiegel nach der EG-Öko-Verordnung gibt es das Bayerische Öko-Siegel "Öko-Qualität garantiert", das strengere Richtlinien hat (entsprechend der bayerischen Ökoverbände Bioland, Naturland, demeter, Biokreis) und auf regionalen Anbau setzt.

Biosiegel Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung informiert über gesetzliche Grundlagen, beantwortet Verbraucherfragen und stellt Material für die Presse zur Verfügung
Bayerisches Öko-Siegel Basisinformationen des Bayerischen Staatsministeriums für Landwirtschaft und Forsten


Ökologische Anbauverbände



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Das Münchner Trinkwasser


Detaillierte Informationen zur Herkunft und Qualität des Trinkwasser aus der Leitung haben wir für Sie auf den folgenden Seiten zusammengestellt. weiter weiter

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