Biodiversität in München
Tagfalter
Artenliste und einige Bilder der in München vorkommenden Tagfalterarten
Heuschrecken
Artenliste und einige Bilder der in München vorkommenden Heuschreckenarten
Libellen
in München
Der Libellenflyer vom Bund Naturschutz

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Seit der Unterzeichnung der Konvention zum Schutz der Biologischen Vielfalt (Biodiversitäts-Konvention)
auf der Konferenz der Vereinten Nationen im Jahr 1992 in Rio de Janeiro ist die
Aufgabe des Erhalts der Artenvielfalt stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit
gerückt.
München liegt in einem Bereich mit bemerkenswerter Biodiversität, die durch das Aufeinandertreffen von Lebensräumen sehr verschiedenen Charakters und Arten unterschiedlicher Herkunft zustande kommt.
Dem Münchner Raum kommt dabei eine Brückenfunktion zwischen dem voralpinen Hügel- und Moorland und den weiter nördlich gelegenen, klimatisch günstigeren Naturräumen zu, mit der Isarachse als unersetzlichem Rückgrat des überregionalen Biotopverbundes.
In diesem Konzentrationsraum biologischer Vielfalt haben sich letzte Refugien für die Lebensgemeinschaften des ehemals riesigen Dachauer Mooses ebenso erhalten, wie herausragende Bestände der süddeutschen Kalkhaiden, wie sie in ganz Bayern und darüber hinaus in vergleichbarer Ausdehnung kein zweites Mal zu finden sind. Die Münchner Au- und Isarleiten-Hangbuchenwälder sowie die Eichen-Hainbuchenbestände der Lohwälder runden das Spektrum besonders schützenswerter Lebensraumtypen ab.
Zum Artenbestand Münchens wurden in den vergangenen Jahren umfangreiche Daten insbesondere im Rahmen der Erstellung des Arten und Biotopschutzprogrammes (ABSP) erhoben bzw. zusammengetragen.
Meldungen seltener bzw. bedrohter Arten und Neufunde sind jederzeit herzlich willkommen und werden erbeten an
markus.braeu@muenchen.de.
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