Frauengesundheit


Beschneidungsmesser, Benin
Fotografin Barbara Schirpke, 2005

Genitale Beschneidung / Genitalverstümmelung






"Genitale Verstümmelung an Mädchen und Frauen ist eine gravierende Menschenrechtsverletzung. Der Stadtrat der Landeshauptstadt München erkennt den Unterstützungsbedarf für von Genitalverstümmelung betroffene oder bedrohte Frauen und Mädchen in München an.“ (Beschluss des Stadtrats vom 27.09.2001 zum Antrag Nr. 2797 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom 20.04.2001 „FORWARD - ein Verein für die Aufklärung über und die Bekämpfung von genitaler Verstümmelung in Deutschland und Afrika")

In München leben derzeit 3185 weibliche Personen mit der Nationalität eines Landes, in der Genitalverstümmelung praktiziert wird oder wurde. Sie benötigen sensible und kompetente Unterstützung. Das Referat für Gesundheit und Umwelt informiert hierzu mit einem eigenen Rundbrief. Er will vor allem diejenigen unterstützen, die in ihrer beruflichen oder ehrenamtlichen Tätigkeit mit beschnittenen Frauen oder mit Mädchen, denen eine genitale Beschneidung / Genitalverstümmelung droht, konfrontiert sind.



Im Einzelnen enthält der Rundbrief:

  • Basisinformationen zu Formen, Häufigkeiten und gesundheitlichen Folgen der genitalen Beschneidung / Genitalverstümmelung sowie zur Rechtslage
  • Informationen für Fachkräfte in der Gesundheitsversorgung
  • Unterstützungsangebote in München
  • Informationen zum Schutz von Mädchen vor genitaler Beschneidung/Genitalverstümmelung
  • Initiativen gegen genitale Beschneidung / Genitalverstümmelung



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