Feinstaub


Machen Sie sich aus dem Fein-Staub!



Es kommt auch auf uns selbst an. Nicht zuletzt kann jede und jeder Einzelne einen Beitrag zur Verbesserung der Luft leisten.

Mobilitätsportal


Mit dem Mobilitätsportal "Gscheid mobil" der Landeshauptstadt München finden Bürgerinnen und Bürgern alle Informationen für eine optimale Mobilität in München. Schauen Sie rein!



Öffentlicher Nahverkehr


München verfügt mit S-Bahn, U-Bahn, Tram und Bus über ein sehr gut ausgebautes und vorbildliches öffentliches Nahverkehrsnetz mit vielen Park-and-Ride-Stationen.

Also: Einfach einmal das Auto stehen lassen und mit S-Bahn, U-Bahn oder auch zu Fuß ans Ziel.



Bus mit Füßen


Der "Bus mit Füßen" besteht aus vielen kleinen Füßen: Kinder, die einen ähnlichen Weg zur Schule haben, werden von ein bis zwei Erwachsenen zu Fuß begleitet. Die "Fahrgäste" warten an vorher festgelegten "Haltestellen" und treten gemeinsam den Schulweg an.

Der "Bus mit Füßen" wurde von Green City e.V. 2004 ins Leben gerufen. Das Projekt läuft mittlerweile an über 20 Grundschulen in München.

Das Projekt wird von der Landeshauptstadt München im Rahmen des Gesamtkonzepts Mobilitätsmanagement gefördert und wurde bereits zum dritten Mal als "Offizielles Projekt der UN-Weltdekade" ausgezeichnet.



Praktikable Alternative: Das Erdgasauto


Ein Erdgasfahrzeug wird mit komprimiertem Erdgas als Kraftstoff betrieben. Es ist mit einem Verbrennungsmotor als Antrieb ausgestattet, anstatt eines Benzin-Luftgemisches wird aber ein Erdgas-Luftgemisch in den Zylindern verbrannt.

Im Verbrauch sind Erdgas-Autos etwa ein Drittel bis zur Hälfte günstiger als herkömmliche Fahrzeuge. Die Anschaffungskosten liegen dabei in der Höhe von denen eines Dieselmotors. Schon nach zwei bis drei Jahren hat sich die Investition ausgezahlt.

Weitere Vorteile: Erdgasfahrzeuge stoßen deutlich weniger Schadstoffe aus und sind deutlich leiser als herkömmliche Motoren.



Praktikable Alternative: Mit Biodiesel tanken


Unter Biodiesel versteht man üblicherweise Rapsölfettsäure-Methyl-Ester (RME). Grundlage dafür ist Rapsöl, das mit rund zehn Prozent Methanol (meist aus Erdgas gewonnen) in RME umgewandelt wird. Diese Verbindung ist dem Dieselkraftstoff in seinen kraftstoffrelevanten Eigenschaften weitgehend ähnlich.

Klare Vorteile weist der Treibstoff hinsichtlich seiner Umweltfreundlichkeit auf: CO2-Neutralität, Verminderung der Partikelemission (Dieselruß) um rund 50 Prozent (bei Motoren ohne Partikelfilter), praktisch schwefelfrei u.a.

Nicht zu vernachlässigen sind die niedrigeren Preise: seit 2004 sind biogene Kraftstoffe von der Mineralölsteuer befreit. Der Biodiesel ist damit momentan rund 10 Prozent billiger als mineralischer Diesel. Allerdings ist eine steuerliche Belastung von der Bundesregierung geplant.



Mit dem Fahrrad fit bleiben und Geld sparen


Das Fahrrad ist nicht nur das umweltfreundlichste aller Verkehrsmittel, sondern verbessert bei regelmäßiger Nutzung auch spürbar die Gesundheit, so der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Der Herzmuskel wird gestärkt, wenn mindestens dreimal die Woche eine halbe Stunde geradelt wird. Das Risiko von Fettleibigkeit, Herzkrankheiten und Diabetes sinkt um die Hälfte. Wer sich fünf mal die Woche 30 Minuten aufs Rad schwingt, senkt das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung sogar um das 20fache. Die verstärkte Fettverbrennung setzt allerdings erst nach 45 Minuten ein.

Durch das Radfahren werden nicht nur Gelenke gestärkt, auch die Lunge profitiert davon. Laut BUND ist die Luft, die ein Autofahrer im PKW einatmet, durchschnittlich 1,6-fach höher mit Schadstoffen belastet als jene, die der Radfahrer einatmet. In Innenräumen der Fahrzeuge dünsten giftige Substanzen aus Polstern und Armaturen.

Nicht zuletzt, so der BUND, kann mit dem Fahrrad auch Zeit gespart werden: in der Stadt gibt es auf Strecken unter fünf km Länge kein schnelleres Verkehrsmittel.



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