
Datenmaterial über die Flächennutzung im Stadtgebiet wird in vielen
Bereichen der Umweltplanung verwendet. Die Kenntnis dieser räumlichen Gegebenheiten
stellt unter anderem eine wichtige Grundlage für die Beschreibung und Bewertung
der Auswirkungen von Vorhaben im Rahmen von Umweltverträglichkeitsprüfungen
(UVP) dar. Ebenso dient sie der Erstellung von städtebaulichen und landschaftlichen
Programmen und Plänen sowie der Erarbeitung von siedlungsökologischen
Gutachten.
Mit ihrer Hilfe lassen sich konkrete Planungsvorhaben, zu denen in der Regel
detaillierte und kleinräumige Daten vorliegen, hinsichtlich möglicher
Auswirkungen auf größere städtische Raumeinheiten, wie zum Beispiel
Stadtquartiere und -bezirke, analysieren. Des weiteren dienen die Informationen
der stadträumlichen Beurteilung von potentiellen Standorten für bestimmte
Vorhaben, zum Beispiel inwieweit sich die Vorhaben in die räumliche Struktur
der jeweiligen Umgebung einfügen. Auch können Hinweise zur Höhenverteilung
der Bebauung beziehungsweise des Bewuchses abgeleitet werden sowie - aufgrund
der vorhandenen Baukörperstruktur (wie zum Beispiel Einzelhausbebauung
bis zwei Geschosse) - potentielle Nachverdichtungsgebiete festgestellt werden.