Boden und Flächennutzung


Flächennutzung


Datenmaterial über die Flächennutzung im Stadtgebiet wird in vielen Bereichen der Umweltplanung verwendet. Die Kenntnis dieser räumlichen Gegebenheiten stellt unter anderem eine wichtige Grundlage für die Beschreibung und Bewertung der Auswirkungen von Vorhaben im Rahmen von Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVP) dar. Ebenso dient sie der Erstellung von städtebaulichen und landschaftlichen Programmen und Plänen sowie der Erarbeitung von siedlungsökologischen Gutachten.

Mit ihrer Hilfe lassen sich konkrete Planungsvorhaben, zu denen in der Regel detaillierte und kleinräumige Daten vorliegen, hinsichtlich möglicher Auswirkungen auf größere städtische Raumeinheiten, wie zum Beispiel Stadtquartiere und -bezirke, analysieren. Des weiteren dienen die Informationen der stadträumlichen Beurteilung von potentiellen Standorten für bestimmte Vorhaben, zum Beispiel inwieweit sich die Vorhaben in die räumliche Struktur der jeweiligen Umgebung einfügen. Auch können Hinweise zur Höhenverteilung der Bebauung beziehungsweise des Bewuchses abgeleitet werden sowie - aufgrund der vorhandenen Baukörperstruktur (wie zum Beispiel Einzelhausbebauung bis zwei Geschosse) - potentielle Nachverdichtungsgebiete festgestellt werden.


Aktuelle Situation der Flächennutzung

Die bebauten Flächen bedecken den größten Teil des Stadtgebiets, wobei sich die unmittelbare Infrastruktur (zum Beispiel Erziehung, Kirche, Soziales) harmonisch in die Wohnbauflächen einfügt. Größere Infrastrukturflächen für weiterführende Schulen und Krankenhäuser konzentrieren sich auf die Neubaugebiete der 60er und 70er Jahre im Süden und Osten. Der Stadtkern wird fast vollständig von Handel, Dienstleistung beziehungsweise Verwaltung und öffentlichen Einrichtungen beherrscht, zum Beispiel im Universitätsviertel. Die industrielle Stadtentwicklung lässt sich teilweise aus den überwiegend an Gleisanlagen befindlichen Gewerbe- und Industrieflächen ablesen.


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