Boden und Flächennutzung
Versiegelungskartierungen 1985, 1994 und 2006
Durch die zunehmende Versiegelung wird nicht nur Pflanzen und Tieren
sondern letztlich auch den Menschen die natürliche Lebensgrundlage
immer mehr entzogen. Die negativen Auswirkungen der Verringerung des
Anteils von biologisch intakten Böden in Großstädten
machen sich insbesondere beim Stadtklima und beim Wasserhaushalt
bereits deutlich bemerkbar:
- Die natürliche Filterwirkung des Bodens verringert sich, da die Niederschläge
ablaufen statt zu versickern; die Wirkung der Vegetationsflächen als
Luftfilter fällt weg.
- Versiegelte Oberflächen heizen sich stärker auf.
- Wenn die Vegetationsschicht fehlt, werden Niederschläge nicht mehr gespeichert
und verdunstet.
- Die Grundwasserneubildungsrate wird verringert, da weniger Wasser versickert.
Durch die hohen Abflussmengen werden Überschwemmungen gefördert.
Die Situation in München
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