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Quelle: photocase.de Sonne und HautWir freuen uns auf einen schönen Sommer mit viel Sonnenschein. Die Sonnenstrahlen geben uns Licht und Wärme und heben unsere Stimmung. Ein sonnengebräunter Körper gilt für viele als Zeichen für Urlaub, Erholung und Sport im Freien. Mit einer wohl dosierten Sonnenbräune wirkt man gesünder und gilt als attraktiver. Allein deshalb führt die Sonnenbräune bei Jugendlichen und Erwachsenen zu einem gesteigerten Wohlbefinden.Aber auch die Sonne hat ihre Schattenseiten. Insbesondere Babys und kleine Kinder sollten vor zu viel direkter Sonnenstrahlung und ihren Folgen geschützt werden. So schön und wichtig der Aufenthalt im Freien ist, einige Regeln sollten beachtet werden. Welche Gefahren gibt es durch zu viel Sonne?SonnenbrandEin Sonnenbrand an sich kann schon schmerzhaft sein, wiederholte Verbrennung der Haut durch die Sonne erhöht das spätere Risiko einen Hautkrebs zu bekommen.Bei großer Ausdehnung kann ein Sonnenbrand gefährlich bis lebensbedrohlich werden. maligne MelanomDie gefährlichste "Nebenwirkung" stellt der sogenannte schwarze Hautkrebs dar, das maligne Melanom. Dieser sehr bösartige Tumor wird immer häufiger diagnostiziert. Ursache ist nach Meinung der Experten in erster Linie das geänderte Freizeitverhalten. Immer mehr Menschen mit empfindlichem Hauttyp setzen sich vermehrt der Sonne aus.Risikofaktoren für das maligne Melanom sind Sonnenbrände im Kindesalter und eine frühe übermäßige UV-Exposition. SonnenallergieOftmals ergeben sich Hautreaktionen ("Sonnenallergie") erst durch das Zusammenspiel von UV-Strahlen mit parfümierten Kosmetika, Deodoranten oder auch Medikamenten.AugenschädenAuch die Augen leiden unter der UV-Bestrahlung (z. B. Gletscherblindheit). Billige Sonnenbrillen mögen schick aussehen - falls jedoch der wesentliche Teil der UV-Strahlung durchgelassen wird, schaden sie mehr als sie nützen: auf die weiter gestellte Pupille trifft mehr UV-Strahlung auf die Netzhaut als ohne Sonnenbrille. Kaufen Sie deshalb einer Sonnenbrille in einem Fachgeschäft oder erkundigen Sie Sich, dass die Gläser die UV-Strahlung ausreichend zurückhalten.KreislaufstörungenZu langer Aufenthalt in der prallen Sonne, vor allem bei zusätzlicher körperlicher Belastung, kann zu einem Hitzekollaps (Kreislaufschwäche) oder gar zu (lebens-) gefährlichen Situationen mit Hitzeerschöpfung bis hin zum Hitzeschlag (Wärmestau) oder Sonnenstich (bei unbedecktem Kopf) führen. Hier kann keine Sonnenschutzcreme mit noch so starkem Lichtschutzfaktor vorbeugen!HitzekrämpfeHitzekrämpfe sind durch einen erhöhten Salz-(Elektrolyt-)Verlust des Körpers bedingt. Vor allem bei vermehrtem Schwitzen oder Durchfallerkrankungen muss der Salz- und Flüssigkeitsverlust durch großzügiges Salzen der Speisen und viel Trinken ausgeglichen werden. Es sollte durchaus "über den Durst" (gemeint sind natürlich nicht-alkoholische Getränke) getrunken werden bis eine Hellfärbung des Urins zu beobachten ist.Was ist allgemein beim Aufenthalt in der Sonne zu beachten?Generell gilt: je höher die Sonne am Himmel steht, um so konzentrierter ist die UV-Strahlung. Je näher wir der Sonne kommen, um so schneller wird eine gefährliche Dosis erreicht. Durch die geringere Atmosphäre (= dünnere Luftschicht) ergibt sich eine geringere Filterwirkung für UV-Strahlen. So besteht ein größeres Risiko beim Bergwandern, Skifahren und Aufenthalt in größeren Höhen. Je näher der Urlaub in Äquatornähe gebucht wird, um so mehr wird die Sonne zum Risiko für den Nachwuchs. Während unserer Sommerzeit steht die Sonne um ca. 13 Uhr an ihrem höchsten Punkt, in den Stunden vorher und nachher besteht die intensivste UV-Strahlung. Die Sonnenstrahlung wird am Wasser (wie auch im Schnee) durch Reflexion verstärkt. Beim Baden, Schwimmen oder Schnorcheln kann eine Sonnenschutzcreme schneller abgewaschen werden, so dass man auf wasserfeste Cremes zurückgreifen sollte. Besonderen Sonnenschutz benötigen die Lippen und die "Sonnenterrassen des Körpers": Stirn, Nase, Augenbrauen, Ohren, Kinn, Schultern und Fußrücken. Besonders gefährdet sind Menschen mit blasser Haut, Sommersprossen, hellen Augen und rötlichen oder blonden Haaren. Viele Sonnenschutzcremes müssen rechtzeitig (mindestens 30 Minuten vor dem Gang ins Freie) eingecremt werden, damit sie ihren vollen Schutz vor UV-Strahlung entfalten können. Die angegebene Schutzdauer einer Sonnenschutzcreme kann nicht durch mehrmaliges Auftragen verlängert werden. ... und unsere Kleinsten?Zum Aufbau von Vitamin D reicht die Sonnenbestrahlung des Gesichts oder ein kurzer Aufenthalt im Freien auch bei bedecktem Himmel. Für ein Sonnenbad von Babys und Kleinkindern ergibt sich kein medizinischer Grund. Kinderhaut ist empfindlicher gegen Sonnenstrahlung. Ein Sonnenbrand ist nicht nur vorübergehend unangenehm, er birgt auch die Gefahr von Spätfolgen. Im Sommer ist das Risiko eines Sonnenbrandes höher - schnell kann es bei empfindlicher Haut zu einer Verbrennung (=Sonnenbrand) kommen. In den Wintermonaten (November bis Februar) dagegen bekommen unsere Kleinen in der Regel keinen Sonnenbrand (außer in Höhenlagen oder während des Urlaubs im sonnigen Süden). Ein Aufenthalt im Freien sollte zur Zeit der größten Sonneneinstrahlung vermieden werden. Am Sandkasten, Planschbecken und Spielplatz sollte für Schatten gesorgt werden. Babys sollten soweit möglich im Schatten bleiben und auch dort sollte die empfindliche Babyhaut eingecremt werden und möglichst durch leichte Bekleidung bedeckt sein. Für den Kopf ist ein Sonnenhut mit breiter Krempe unentbehrlich. Unbedeckte Körperpartien sollten mit einer geeigneten Sonnenschutzcreme (z.B. Faktor 20 und mehr) eingerieben werden. Auch im Wasser ist es günstig, den Körper großzügig zu bekleiden, denn zu einem Sonnenbrand kann es auch leicht unter Wasser kommen. Zu beachten ist aber hierbei, dass nasse Baumwollkleidung (T-Shirt) einen deutlich geringeren Sonnenschutz bieten und daher schnell gegen trockene Kleidung ausgetauscht werden sollte. Es gibt spezielle Badekleidung mit höherem Lichtschutzfaktor. Für unsere Kleinen besteht der einfachste Sonnenschutz aus Kleidung und Schatten! Hauptbestandteile der Sonne und ihr UV-SpektrumHauptbestandteile der Sonne sind:
Das medizinisch relevante ultraviolette Spektrum
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| Bereich | Frequenz* 10-15 in Hertz | Wellenlänge in Nanometer | Biologische Wirkungen |
|---|---|---|---|
| UV-A | 0,94 - 0,75 | 320 - 400 | Hautbräunung Überschwellige Exposition: - Erythem (Rötung) - Konjunktivitis (Bindehautentzündung) - evtl. Katarakt (Linsentrübung) Tumorinduktion im Tierversuch gesichert. |
| UV-B | 1,07 - 0,94 | 280 - 320 | Essentiell für die Biosynthese von Vitamin D3Mutationen. Tumorinduktion beim Menschen gesichert. |
| UV-C | 1,5 - 1,07 | 200 - 280 | Ionisierung von Biomolekülen möglich, direkte Induktion von DNS-Strangbrüchen |
Der Infrarot-Anteil der Sonne macht sich auf der Haut durch Wärme bemerkbar.
Abhängig von der Wellenlänge wird die UV-Strahlung in UV-A (langwellig),
UV-B (kurzwellig) und UV-C (ultrakurzwellig) unterteilt.
Bei intakter Ozonschicht in der Stratosphäre (10-50 km Höhe) wird
die extrem aggressive UV-C Strahlung vollständig und die UV-B Strahlung
größtenteils absorbiert. Auf der Erdoberfläche entfallen weniger
als 1% der UV-Strahlung auf den UV-B Bereich, der die Zellen an der Hautoberfläche
erreicht, aus denen sich die Haut ständig regeneriert. Diese Strahlung
ist Hauptursache für den Sonnenbrand. Durch Zellschädigungen kann
sie auch einen Hautkrebs auslösen.
Die UV-A Strahlung dagegen dringt in tiefere Hautschichten ein, hier werden
vor allem Langzeitschädigungen wie eine vorzeitige Hautalterung befürchtet.
Eine kurze Erklärung dieser Strahlungsarten und ihrer Besonderheiten finden
Sie bei der
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