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![]() Informationen für Münchner Hundehalter
Liebe Hundefreunde,
in München gibt es mehr als 27 000 Hunde. Sie produzieren täglich mindestens fünf Tonnen Hundekot. Was die meisten Hundebesitzer nur allzu oft übersehen: Sie selbst sind verpflichtet, den Schmutz ihrer Tiere zu beseitigen! Das Argument, die Hundesteuer würde die Tierhalter von ihrer Reinigungspflicht entbinden, ist jedoch ebenso falsch, wie es häufig als Ausrede benutzt wird. Übrigens setzt München unter den 15 größten deutschen Städten seit Jahren den niedrigsten Hundesteuersatz an und gehört somit zu den hundefreundlichsten Großstädten. Leider bewirken selbst angedrohte Bußgelder nur selten Besserung. Die Folge der Rücksichtslosigkeit ist bekannt: Hundekot auf Bürgersteigen, in Grünanlagen und auf Kinderspielplätzen. Vor allem dort ist Hundekot nicht nur eine unappetitliche Umweltbelastung, sondern es droht auch Gefahr für die Gesundheit unserer Kinder, die durch Bakterien, Viren und Würmer gefährdet werden*. Schließlich können auch Hundekrankheiten wie die Parvovirose übertragen werden. Wenn Sie mit Ihrem Hund Gassi gehen, lassen Sie ihn auf keinen Fall alleine unbeaufsichtigt laufen. Wenn er sein Geschäft gemacht hat, nehmen Sie das mehr oder weniger große Häufchen bitte mit Hilfe eines der praktischen Hundesets auf, die im Fachhandel erhältlich sind. Natürlich eignen sich auch Zeitungspapier oder Tüten. Werfen Sie es, ordentlich verpackt, einfach in einen der Abfallbehälter, von denen es im Stadtgebiet an die 10 000 gibt. Die Stadtverwaltung kümmert sich um eine rasche Leerung. Niemand braucht sich zu genieren, wenn er ein Häufchen beseitigt. Das gute Beispiel macht rasch Schule. Bei Beschwerden, die städtische Parks, Grünanlagen und Spielplätze betreffen, rufen Sie uns an. Die Funkzentrale der Grünanlagenaufsicht ist unter 2 33-2 76 56 zu erreichen. Für ein sauberes München: Machen Sie mit! Landeshauptstadt München Baureferat, Hauptabteilung Gartenbau Referat für Gesundheit und Umwelt *Erkrankungen durch Hundebandwurm Die Bandwurm-Infektionen bleiben beim Hund lange Zeit unbemerkt. Inzwischen können die Eier leicht über den Kot und das Haarkleid auf den Menschen übertragen werden. Die Larve siedelt sich beim Menschen gewöhnlich in der Leber an, in Ausnahmen auch im Gehirn. Diese Echinokokkenblasen können auf viele andere Körperregionen übergreifen und tödliche Erkrankungen auslösen. *Erkrankungen durch Hundespulwurm Für den Menschen, als nicht adäquatem Wirt, kann eine Infektion mit den Larven des Hundespulwurms Toxocara canis problematisch werden. Es kommt zum "somatischen Entwicklungszyklus" über die Leber und die Lunge. Die Folge sind Leber- und Lungenerkrankungen und eine krankhafte Veränderung des Blutbildes. Es können auch Störungen im Zentralnervensystem auftreten. Weitere Informationen
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