"München mag Dich" heißt der offizielle Slogan der Stadt - und da ist was dran. In der Isarmetropole wird geflirtet, was das Zeug hält. Kaum öffnen die ersten Straßencafes und Schwimmbäder, sind die Münchner unterwegs in Sachen Liebe. Wo es sich in der Landeshauptstadt wirklich gut flirten lässt, hier ein kleiner Überblick.
Legendäre Flirtmeile: Die Leopoldstraße
Die Leopoldstraße ist in München traditionell der Ort, an dem sich die Flirtwilligen der Stadt treffen. Bars und Cafes wechseln sich ab und unter Münchens Sonnenstrahlen lässt es sich entspannt flanieren. Ein "heißes Pflaster" für Flirtwillige.
Münchens Biergärten: Heiße Flirts im Schatten der Kastanie
Etwas gemütlicher, aber nicht weniger flirtlastig geht es in den zahlreichen Biergärten der Landeshauptstadt zu. Ist einmal ein schattiges Plätzchen gefunden und hält man eine kühle Maß in den Händen, flirtet es sich ganz ungeniert. Da die Biergärten der Stadt auch sehr beliebt bei den Touristen sind, ist der Singlefakor hier sehr hoch. Geflirtet wird in allen Sprachen der Welt.
Abenteuer im Englischen Garten
Ein Klassiker unter den Münchner Flirt-Locations ist die Liegewiese im Englischen Garten. Hier tummeln sich bei schönem Wetter tausende Sonnenanbeter, wobei der Single-Anteil in der Regel recht hoch ist. Möglichkeiten, ins Gespräch zu kommen gibt es viele. Einfach mal die Frisbee ein paar Meter vom Ziel abkommen lassen.
Ein besonders romantisches Plätzchen im Englischen Garten ist übrigens der Monopteros. In den Rundtempel im griechischen Stil sollte man sich mit dem/der Angebeteten zurückziehen, wenn der Flirt bereits in eine fortgeschrittene Phase eingetreten ist. An lauen Sommerabenden kann man sich hier vor der herrlichen Stadtsilhouette zärtliche Liebesbekenntnisse ins Ohr flüstern.
Im Museum: Liebesgrüße zwischen Meisterwerken
Nur unter freiem Himmel ist Flirten angesagt? Falsch, denn ein Besuch in einem der zahlreichen Museen in München erweist sich nicht selten als ideale Gelegenheit zum "Anbandeln". In den heiligen Hallen der Kultur sollte allerdings besonders auf die passende Wortwahl geachtet werden.
Was man unbedingt vermeiden sollte, sind Äußerungen, die einen sofort als Kulturbanausen entlarven: Einen Picasso als "Kindergekritzel" zu bezeichnen kommt beim kunstbeflissenen Gegenüber in den seltensten Fällen gut an. Selbst wenn man mit den ausgestellten Werken nur wenig anfangen kann, sollte man sich etwas geistreicheres einfallen lassen.
Ein unschätzbarer Vorteil der Kunsttempel ist das in den meisten Fällen vorhandene Museumscafé. Hier können Sie in gemütlicher Atmosphäre die Gespräche über die Kunst und das Leben bei Kaffee und Kuchen vertiefen.
Flirt-Mythen des Alltags: Der Waschsalon
Abschließend sollte noch mit einem weit verbreiteten Klischee aufgeräumt werden: Dem Waschsalon als Zentrum des urbanen Flirtverhaltens. Nicht ganz unschuldig an diesem Mythos sind Film und Fernsehen. Wohlgebaute Menschen, die in angenehm beleuchteten Waschsalons lasziv ihre Jeans in die Trommel schmeißen, gibt es so gut wie ausschließlich in der Werbung.
Wer noch nie einen gewöhnlichen Waschsalon von innen gesehen hat, mag diesem Glauben weiter anhängen - die Realität sieht meist anders aus: Einziger Sinn und Zweck des großstädtischen Waschsalons ist nun einmal, dreckige Wäsche wieder sauber zu kriegen. Mehr nicht. Statt wildem Liebesgeplänkel wird dort eher melancholisch in die Waschtrommel gestarrt. Das mag zwar durchaus eine meditative Wirkung entfalten, mit Flirten hat es allerdings recht wenig zu tun.
Tipp: Während die Wäsche in der Maschine ist, einfach mal ein Eis beim Italiener nebenan holen. Das hebt nämlich die Laune und die steigert die Anziehungskraft.







