Das Alte Residenztheater, das heute den Namen Cuvilliés-Theater trägt, ließ Kurfürst Max III. Joseph Mitte des 18. Jahrhunderts nach Plänen von François Cuvilliés errichten. Bis es im Zweiten Weltkrieg vollständig zerstört wurde, erlebte das Theater zahlreiche prunkvolle Operninszenierungen, wie die Uraufführung von Mozarts "Idomeneo" im Jahre 1781.
Glücklicherweise hatte man 1943 die kunstvoll geschnitzten Logenverkleidungen des Zuschauerraums ausgelagert. So konnte das Rokoko-Theater Ende der 50er Jahre im so genannten "Apothekenstock" der Residenz, unweit von seiner alten Stätte, wieder aufgebaut werden. Seinem Architekten zu Ehren hieß es fortan Cuvilliés-Theater.
Heute werden im Cuvilliés-Theater hauptsächlich kleinere Opern und Schauspiele aufgeführt.








