15.000 bei Friedenskette der Religionen in der Innenstadt

Friedenskette am Sendlinger Tor Galerie

Menschenkette verband fünf Gotteshäuser miteinander

(2.2.2015) Am Montagabend bildeten laut Polizei rund 15.000 Münchner eine Lichterkette quer durch die Innenstadt. Die Friedenskette der Religionen verband fünf Gotteshäuser verschiedener Glaubensrichtungen miteinander und setzte ein Zeichen für Toleranz und friedliches Miteinander. Der Tramverkehr am Sendlinger Tor und am Promenadeplatz war nur kurzzeitig beeinträchtigt.

Friedenskette am St. Jakobsplatz vor der Synagoge, Foto: muenchen.de/Michael Hofmann

Die Friedenskette verlief von der Salvatorkirche über St. Michael in der Neuhauser Straße zum Forum für Islam in der Hotterstraße, von dort zur Synagoge Ohel Jakob am Sankt-Jakobs-Platz (Foto rechts) bis zur Matthäuskirche am Sendlinger-Tor-Platz (Foto oben). Auch das Bündnis für Toleranz, dem unter anderem Oberbürgermeister Dieter Reiter und die Präsidentin der israelitischen Kultusgemeinde Charlotte Knobloch, angehören, hatte zum Kommen aufgerufen.

Die Teilnehmer an der stillen Kundgebung trafen sich ab 19 Uhr mit Kerzen oder anderen leuchtenden Gegenständen. Die Vertreter der verschiedenen Religionen hielten anschließend kurze Ansprachen, ehe die Menschenkette zusammenrückte. Ab 19:35 Uhr schloss die Friedenskette auch die Verkehrsstraßen wie den Promenadeplatz und die Sonnenstraße ab. Gegen 19:45 Uhr löste sich die Versammlung auf. Laut Polizeiangaben kamen rund 15.000 Menschen, um die Menschenkette zu bilden und so ein deutliches Zeichen für Toleranz zu setzen. Der Tram- und Autoverkehr war nur während dieser rund zehn Minuten beeinträchtigt. Hingegen sorgte die Kundgebung von Bagida am Goetheplatz ab 19:30 Uhr für größere Beeinträchtigungen. Die Lindwurmstraße war bis etwa 20:30 Uhr für den Autoverkehr gesperrt, die Buslinien 58 und 62 mussten umgeleitet werden.

Das war die Route der Friedenskette

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