Paternoster-Aufzüge in München

Der Paternosteraufzug in Städtischen Hochhaus., Foto: muenchen.de/Sebastian Binder
Foto: muenchen.de/Sebastian Binder

Änderung der neuen Verordnung beschlossen

Der öffentlich zugängliche Paternoster-Aufzug im Städtischen Hochhaus an der Blumenstraße kann auch in Zukunft Personen befördern. Am 24.6.2015 hat die Bundesregierung das Verbot für öffentlich betriebene Paternoster gekippt. Allerdings ist der Paternoster wegen Instandsetzungsarbeiten derzeit außer Betrieb.

Zum 1.6.2015 trat eine neue Betriebssicherheitsverordnung in Kraft. Demnach durften nur mehr eingewiesene Beschäftigte die noch im Betrieb befindlichen Paternoster-Aufzüge benutzen. Der Öffentlichkeit war es hingegen nicht mehr gestattet, im offenen Kasten nach oben oder unten zu fahren. Die neue Verordnung bedeutete auch das vorläufige Aus für Münchens einzigen öffentlichen Paternoster im Städtischen Hochhaus an der Blumenstraße. Die Stadt München und andere Kommunen kündigten an, dagegen vorzugehen - mit Erfolg. Das Bundeskabinett beschloss am 24.6.2015 eine Änderung der Betriebssicherheitsverordnung. Demnach soll es ausreichen, wenn auf Schildern über mögliche Gefahren der sogenannten Personenumlaufaufzüge informiert wird.

Paternoster im Städtischen Hochhaus: Eine Attraktion

Städtisches Hochhaus an der Blumenstraße., Foto: muenchen.de/Sebastian Binder
Foto: muenchen.de/Sebastian Binder

Aufzugfahren wie anno dazumal: Die Benutzung eines Paternoster ist ein interessantes Erlebnis, wenn man in gemächlichem Tempo von 0,28 Meter pro Sekunde wie im Städtischen Hochhaus nach oben oder unten fährt. Viele Menschen besuchen daher das elf Stockwerke hohe Gebäude, auch Altes Technisches Rathaus oder Städtisches Planungshochhaus genannt, um sich einmal der gemütlichen Rotation hinzugeben. Doch damit war ab 1.6. vorläufig Schluss: Aufgrund von Sicherheitsbedenken war nach einer Verordnung der Bundesregierung die Benutzung eines Paternosters nur noch geschulten Mitarbeitern gestattet, die einen sogenannten „Paternoster-Führerschein“ haben. Besucher durften die Aufzüge deutschlandweit nicht mehr nutzen. In München gibt es auch im Polizeipräsidium und im Deutschen Patentamt Paternosteraufzüge, die allerdings nicht öffentlich sind.

Mehr Aktuelles aus München

München-Meldungen im Überblick

X
Event-Highlights und Freizeit-Tipps

muenchen.de als Newsletter!

Mit aktuellen Event-Highlights und Freizeit-Tipps:
Die Einwilligung zum Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen
Top